10-15 km
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Montag, 23. April 2018
Meine Bewertung:

Das schräge O. - Rund um Oberhausen - Etappe 1

Das schräge O dient als Wegmarkierung - hier auf einem Baum
Mutta, hol mich vonne Zeche. Ich kann dat Schwatte nich mehr sehn!

So klingt das Ruhrgebiet – zumindest in allen Klischees. Und in eben diesen Klischees ist das Ruhrgebiet grau, dreckig und man kann dort kaum atmen.
Ich habe über 22 Jahre im Ruhrgebiet gelebt, bin dort geboren und kenne diese Klischees daher in- und auswendig.
Und ich muss zugeben: Manchmal stimmen sie auch noch.

Manchmal ist aber nicht immer und heutzutage macht es Spaß, das Ruhrgebiet zu entdecken. Vor einiger Zeit habe ich entdeckt, dass es, ähnlich die der Kölnpfad um Köln, einen Rundwanderweg um meine Heimatstadt Oberhausen gibt. An Ostersamstag habe ich mir endlich mal wieder meine Wanderschuhe geschnürt und habe die erste Etappe des Rund 65 km langen Rundwegs hinter mich gebracht, die passenderweise in unmittelbarer Nähe zu meinen Eltern, in Oberhausen Styrum, startet.

Montag, 19. Februar 2018
Meine Bewertung:

Der Birgeler Urwald - Ein Herbstwandertraum

Ein hölzerner Steg führt durch ein Hochmoor. Links und rechts wachsen Bäume, die Sonne strahlt auf das gelbe Herbstlaub.Schande über mein Haupt! Bereits im letzten Beitrag (der immerhin auch schon wieder drei Wochen zurückliegt) habe ich mich darüber beklagt, dass ich bislang nicht wirklich Zeit fürs Wandern und Bloggen gefunden habe. Und nun, drei Wochen später, ist die Situation genau so unverändert - und das, obwohl ich mir im Jahresrückblick so sehr vorgenommen hatte, mir wieder mehr Zeit fürs Wandern zu nehmen. Bisher hat das ja noch nicht so gut geklappt :-(

Da ich also leider noch nichts neues erlebt habe, greife ich mal in die Mottenkiste und berichte euch in diesem Beitrag von einer Tour, die ich bereits im vergangenen Oktober gemacht habe.
Ich war im Birgeler Urwald.

Samstag, 25. November 2017
Meine Bewertung:

Wandern auf der Sophienhöhe oder "Was haben Sie mit der Farbe vor?"

Die Sandebene des Höller Horns. Hier wachsen vereinzelt Tannen, im Hintergrund steht der HolzturmAllein Wandern macht Spaß – mir zumindest. Wer meinem Blog schon länger folgt, der weiß, dass ich hauptsächlich alleine wandern gehe. Für mich ist das eine gute Alternative zum stressigen und hektischen Alltag, von dem ich mich so sehr gut erholen kann, da ich dann mal nicht reden und kommunizieren muss. Ab und an aber mache ich auch mal eine Ausnahme und gehe in Gesellschaft wandern.
Vor ein paar Wochen zum Beispiel habe ich mich mit Thomas und Jannik von Trekkinglife zum Wandern verabredet.

Bis dahin kannten wir uns nur von Instagram und Twitter und fanden, dass es an der Zeit ist, sich mal kennenzulernen. Wenn man schon das gleiche Hobby hat, sollte man diese Chance nutzen.
Wir verabredeten uns zu einer kurzen Tour auf die Sophienhöhe in der Nähe von Jülich.

Donnerstag, 2. November 2017
Meine Bewertung:

Die PaderWanderung - Wandern an Deutschlands kürzestem Fluss

EDie Östlichen Paderquellen sind von Bäumen umgeben. Im Hintergrund Fachwerkhäuser, eine Brücke führt über die PaderOh man, das hat jetzt aber wieder gedauert. Endlich komme ich mal wieder dazu, einen neuen Bericht über meine NRWTour zu schreiben. Dieser Bericht hat leider auf sich warten lassen, weil mir etwas passiert ist, dass ich mir mal wieder nicht erklären kann: Ich habe keine Bilder zu von dieser Tour. Offenbar befand sich an diesem Tag keine Speicherkarte in der Kamera, wobei ich jedoch keine Ahnung habe, wo die Karte sonst gewesen sein soll. Fakt ist aber: Ich hatte bislang keine Fotos. Karl Heinz Schäfer, dem Leiter des Paderborner Tourismusbüros, ist es zu verdanken, dass ich nun doch noch Fotos für diesen Bericht vorweisen kann.
Im Grunde ist Herrn Schäfer aber auch diese ganze Tour zu verdanken.

Dienstag, 15. August 2017
Meine Bewertung:

Die NRW-Tour in der Eifel und in Aachen

Eine Staumauer, umgeben von viel Wasser und Wald
Es ist Dienstagabend, ich sitze gerade in einem Hotel in Aachen und habe keine Ahnung, wie ich diesen Post beginnen soll. Gestern um diese Zeit habe ich noch auf einer Picknickdecke vor meinem neuen Decathlon Zelt gelegen, während 5 Meter neben mir die Rur entlang plätscherte und jetzt sitze ich an einem kleinen Schreibtisch im Hotel unweit der Innenstadt von Aachen.
Aus irgendwelchen Gründen tun mir die Oberschenkel weh und das W-Lan bricht dauernd ab... Aber gut, ich möchte euch nicht mit Details nerven sondern euch möglichst kurz von den vergangenen beiden Tagen und somit den ersten (fast) 48 Stunden meiner NRW-Tour berichten.

Samstag, 22. Oktober 2016
Meine Bewertung:

Auf dem Sülzbahnsteig - Von Viadukten und schönen Aussichten

Ein Holzpfosten, an dem ein weißes Blechschild geschraubt ist. Auf dem Blechschild sieht man eine grüne Dampflok, darüber den Schriftzug "Sülzbahnsteig". Im Hintergrund ist eine Weide sowie eine Straße zu erkennen.
Wandern ist schön. Ich glaube, soweit sind wir uns alle einig. Und Wandern auf historischen Pfaden ist noch schöner. Das sehe zumindest ich so. Wobei historische Pfade natürlich sehr weitläufig ausgelegt werden können.
Am vergangenen Dienstag erwanderte ich den Sülzbahnsteig im oberbergischen Lindlar, der zu einigen Teilen auf der Bahntrasse der ehemaligen Sülzbahn errichtet wurde und an die erste und bislang einzige Bahnverbindung zwischen Bergisch Gladbach und Lindlar erinnert. Der Bahnbetrieb wurde zu Beginn der 1960er Jahre eingestellt. Seither standen die eigens für die Sülztalbahn gebauten Trassen und Viadukte ungenutzt herum und verfielen zusehenst, bis sie, im Rahmen des "Alleen-Radwege-Programms", zwischen 2008 und 2013 wieder restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. In diesem Zuge entstand auch der 11 km lange Sülzbahnsteig, von dem ich hier nun sehr gerne berichte.

Montag, 3. Oktober 2016
Meine Bewertung:

Um die Villeseen in Erftstadt und Brühl

Ein See, in den ein Steeg hineinreicht. Am Ende des Stegs befindet sich eine hölzerne Plattform mit einer Bank. Der Steg ist von Bäumen und Seerosen umgebenAaaah ... Endlich mal wieder raus und die Schönheit der Natur genießen!
So schön New York auch war geht doch nichts über eine schöne Wanderung durch die heimische Natur. Das lange Wochenende und der damit verbundene Tag der deutschen Einheit bot sich hier natürlich wunderbar an und so machte ich mir gestern Gedanken darüber, wohin mich meine heutige Tour denn führen würde. So schnell wie ich ein schönes Ziel gefunden hatte, so schnell musste ich dann aber leider auch feststellen, dass ich mir dieses Ziel direkt von der Backe putzen konnte da mein Auto gerade in der Werkstatt steht. Okay, also musste eine Planänderung her und so entschied ich mich kurzerhand für eine Runde um die Villeseen in Erftstadt-Liblar. Diesen Rundweg bin ich vor etwas mehr als zwei Jahren schon einmal gewandert. Damals habe ich mir meinen ersten Wanderführer gekauft und bin kurz danach direkt nach Erftstadt gefahren. Die Tour hatte ich noch in guter Erinnerung und so machte ich mich heute Morgen dann auf den Weg.
Mit dem Zug ist man von Köln aus sehr schnell da (ich bin ziemlich genau 15 Minuten unterwegs gewesen) sodass sich diese Tour auch für kurzentschlossene bestens eignet.

Montag, 15. August 2016
Meine Bewertung:

Auf dem Klüttenweg bei Bornheim

Ein Waldweg
Der ein oder andere hat es vielleicht schon bemerkt: Ich bin ein großer Freund von Wandertouren, bei denen man noch etwas lernen kann und/oder die die eine histotische Geschichte zu erzählen haben - und sei es nur am Wegesrand.
Am gestrigen Sonntag entschied ich mich, wenn auch unbewusst, mal wieder für eine solche Tour. Eigentlich habe ich nach einer Wanderstrecke gesucht, die nicht so weit von Köln entfernt lag und vor allem eine, die man erreichen kann, ohne dass man lange über irgendwelche Autobahnen fahren muss. Da die Straßenbetriebe NRW sich dazu entschieden haben, an diesem Wochenende die Leverkusener Autobahnbrücke (A1) zu sperren, dachte ich mir, könnte es auf den Straßen und Autobahnen um Köln herum vielleicht etwas voller werden, weshalb ich nach einer Tour in der Nähe Ausschau hielt. In dem Wanderführer "Rund um Köln" von Peter Squentz wurde ich dann fündig und entschied mich für eine nur 18 km entfernte Tour in Bornheim Walberberg.

Sonntag, 12. Juni 2016
Meine Bewertung:

Im Zeichen der Muschel von Köln nach Brühl

An einem Baum hängen Wegweiser vom Pilgerweg und Römerkanal-Wanderweg übereinanderPilgern an Christi Himmelfahrt - Warum auch nicht?!
So hieß im letzten Jahr mein Beitrag zur Himmelfahrtswanderung auf dem Overather Pilgerweg. Auch in diesem Jahr kam mir in den Sinn, diesen freien Donnerstag (der Kirche sei dank) fürs Pilgern zu nutzen. Zwar ist dieser Feiertag wirklich schon ein paar Tage her, aber getreu dem Motto "besser spät als nie" möchte ich euch den Bericht darüber dennoch nicht vorenthalten. Da ich erst am Abend zuvor zufällig festgestellt habe, dass keine 100 Meter von meiner Haustür entfernt der Jakobsweg von Köln nach Trier verläuft, stand für mich das Ziel der Wanderung schnell fest. Nein, nicht Trier, das wäre für einen Tag doch ein bisschen sehr viel verlangt. Stattdessen fand ich heraus, dass das nächstgelegene Etappenziel von Köln aus gesehen Brühl ist, genauer gesagt, schöne Schloß Augustusburg. Also Wanderschuhe an und los.

Sonntag, 27. Dezember 2015
Meine Bewertung:

Entlang der Dhün durch Leverkusen Schlebusch

Eine Karte auf der der gesamte Rundkurs eingezeichnet ist

Es geht wieder los - endlich.
Oh man, ich sag's Ihnen, ich habe es wirklich vermisst. Nach 6-8 Wochen Pause, ich weiss es nicht mehr ganz genau (auf jeden Fall viel zu lang) konnte ich mir vor einigen Tagen endlich mal wieder die Wanderschuhe anziehen und raus in die Natur. Der letzte Post in diesem Jahr handelt von meiner letzten Wanderung.
Aus den Leverkusener Stadtteil Schlebusch fiel meine Wahl - fürs Erste muss das erstmal reichen.
Hätte ich mich doch bloß für was anderes entschieden ...

Dienstag, 28. Juli 2015
Meine Bewertung:

Auf den Spuren des Bergbaus in Rösrath

Schild am Bergbauweg
Hallo zusammen oder besser "Glückauf"!

Nach einer gefühlten Ewigkeit (immerhin über zwei Monate) komme ich endlich mal wieder dazu, einen Beitrag zu veröffentlichen.
Dieser bezieht sich nicht, wie im letzten Post angekündigt, auf den Rheinsteig (hier bin ich überhaupt noch nicht dazu gekommen, mir Gedanken über einen Post zu machen) sondern handelt vom Bergbauweg in Rösrath.
Als Kind des Ruhrgebiets liegt mir der Bergbau sehr am Herzen. Daher war ich sehr erfreut, als ich den Bergbauweg auf der Website des Bergischen Wanderlandes entdeckt habe. Schnell war klar: Da muss ich hin.
Da ich mich als Jugendlicher schon viel mit der Bergbaugeschichte des Ruhrgebiets beschäftigt und die Überbleibsel alter Zechen gesucht habe, war ich gespannt, was mich in Rösrath erwarten würde. Vorab: Ich wurde nicht enttäuscht.
Der Bergbauweg ist ein etwas über 12 km lager Rundweg, dessen Start und Ziel am Bahnhof Hoffnungstal in Rösrath liegt. Erklommen wird der "Lüderich", dessen Bergbaugeschichte bis in die Römerzeit zurückreicht.
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