Sonntag, 13. Mai 2018
Meine Bewertung:

Auf dem Römerkanal Wanderweg - Etappe 1

Auf einem Holzpfahl sind drei Wegzeichen von Wanderwegen angebracht. Im Hintergrund weite Landschaft.Ich lebe seit nunmehr über fünf Jahren in Köln. Und seither begegnet mir immer wieder ein Wanderzeichen, das nun endlich einmal erwandert werden möchte: Das Zeichen des Römerkanal Wanderwegs.
Ein schwarzer Tunnelquerschnitt auf weißem Grund markiert den Weg, der der historischen Eifelwasserleitung folgt, die zu Zeiten der Römer gebaut und die damalige „Colonia Claudia Ara Aggripinensium“, heute besser bekannt als „Köln“, mit frischen Wasser versorgte.
Dabei führte die Wasserleitung auf rund 100 km quer durchs Land und überwand dabei Talkessel und Flüsse auf einzigartige Weise.
Dieser Bauleistung zollte man 1988 Tribut und erschuf den Römerkanal Wanderweg, der an vielen Stellen bis heute einzigartige Einblicke auf und in die meisterhafte Ingenieursleistung bietet.

Montag, 23. April 2018
Meine Bewertung:

Das schräge O. - Rund um Oberhausen - Etappe 1

Das schräge O dient als Wegmarkierung - hier auf einem Baum
Mutta, hol mich vonne Zeche. Ich kann dat Schwatte nich mehr sehn!

So klingt das Ruhrgebiet – zumindest in allen Klischees. Und in eben diesen Klischees ist das Ruhrgebiet grau, dreckig und man kann dort kaum atmen.
Ich habe über 22 Jahre im Ruhrgebiet gelebt, bin dort geboren und kenne diese Klischees daher in- und auswendig.
Und ich muss zugeben: Manchmal stimmen sie auch noch.

Manchmal ist aber nicht immer und heutzutage macht es Spaß, das Ruhrgebiet zu entdecken. Vor einiger Zeit habe ich entdeckt, dass es, ähnlich die der Kölnpfad um Köln, einen Rundwanderweg um meine Heimatstadt Oberhausen gibt. An Ostersamstag habe ich mir endlich mal wieder meine Wanderschuhe geschnürt und habe die erste Etappe des Rund 65 km langen Rundwegs hinter mich gebracht, die passenderweise in unmittelbarer Nähe zu meinen Eltern, in Oberhausen Styrum, startet.

Mittwoch, 4. April 2018

Wunderbar Wanderbar 2018 - Der neue ÖPNV Wanderflyer ist da

Die neue Ausgabe Wunderbar Wanderbar
Es ist mal wieder soweit:
Wie jedes Jahr im April ist vor wenigen Tagen der neue Wanderfolder "Wunderbar Wanderbar unser NRW 2018" des Nordrhein-Westfälischen ÖPNV (Öffentlicher Personen Nahverkehr) erschienen.

Wie bereits in den vergangenen Jahren und Ausgaben werden die Touren auch in diesem Jahr wieder von Wanderpapst Manuel Andrack präsentiert und vorgestellt, der sich erneut seine Wanderschuhe geschnappt und die Touren unterwegs auf seine ganz eigene Art nachgezeichnet hat.
Insgesamt acht Tageswanderungen zwischen 8,5 und 19 km Länge, verteilt über fast ganz NRW, gilt es in dieser Ausgabe zu entdecken.
Und wie immer gilt: Alle Touren sind optimal an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden und so bequem und entspannt auch mal ohne Auto erreichbar.

Freitag, 30. März 2018
Meine Bewertung:

Die Bruchhauser Steine - Kurzausflug zum Naturmonument

Blick auf die Bruchhauser Steine vom Felsstein ausSie sind eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete in NRW und beliebtes Ausflugsziel zugleich. Zusätzlich sind sie ein ausgewiesenes Bodendenkmal, Fauna-Flora-Habitat- und Vogelschutzgebiet sowie ein nationales Naturmonument: Die Bruchhauser Steine.

Die vier großen Felsen befinden sich auf rund 728 m ü. NN auf dem Istenberg in der Nähe von Olsberg im Sauerland in unmittelbarer Nähe zum Rothaarsteig.
Im Rahmen meiner NRW Tour habe ich die Felsformation im vergangenen August besucht und bestiegen. Vorab sei gesagt: Ich war mehr als begeistert von der gigantischen Aussicht über unser Land. Mehr dazu aber etwas später.

Die vier Hauptfelsen der Bruchhauser Steine (Bornstein, Feldstein, Goldstein und Ravenstein) sind mit einem Rund(wander)weg verbunden, den auch ich genommen habe.
Dieser startet am Infocenter, an dem ich für €3,50 mein Auto geparkt habe. Für weitere €4,50 muss man sich den Eintritt zu den Bruchhauser Steinen zwar erkaufen, im Nachhinein betrachtet jedoch eine absolut lohnenswerte Investition.

Freitag, 9. März 2018

Der Wanderroutenplaner NRW - Das Landeseigene Tourentool im Test

Ein Screenshot des Wanderroutenplaners
Auf ein Neues! Für mich ist es mal wieder an der Zeit, einen neuen Bericht über Online-Tourenplanung zu veröffentlichen.
Nach dem Vergleich zwischen Outdooractive und Komoot möchte ich in diesem Beitrag noch einmal an mein erstes Posting zu dem Thema anknüpfen, in dem ich euch im September 2015 u.a. kurz und nur sehr grob den Wanderroutenplaner NRW vorgestellt habe (hier geht's zum Beitrag von damals).

Im Juli vergangenen Jahres dann verpasste das Nordrhein-Westfälische Verkehrsministerium dem Wanderroutenplaner eine Schönheitskur und katapultierte ihn damit gleich mal auf den Stand des 21. Jahrhunderts.
Okay, an der ein oder anderen Stelle hakt es immer noch, aber warum sollte der Wanderroutenplaner auch flüssiger laufen als der Verkehr auf unseren Autobahnen - wir sind schließlich in Nordrhein-Westfalen!

Neben einem kompletten Redesign, das man jetzt auch auf mobilen Endgeräten einwandfrei nutzen kann, verpasste man dem Routenplaner gleich noch ein paar neue Funktionen und eine eigene App.
So ausgestattet soll der Wanderroutenplaner NRW zu einem festen Bestandteil der Nordrhein-Westfälischen Wanderinfrastruktur werden.
Ob das auch klappt? Ich habe ihn für euch mal ausführlich getestet.

Montag, 19. Februar 2018
Meine Bewertung:

Der Birgeler Urwald - Ein Herbstwandertraum

Ein hölzerner Steg führt durch ein Hochmoor. Links und rechts wachsen Bäume, die Sonne strahlt auf das gelbe Herbstlaub.Schande über mein Haupt! Bereits im letzten Beitrag (der immerhin auch schon wieder drei Wochen zurückliegt) habe ich mich darüber beklagt, dass ich bislang nicht wirklich Zeit fürs Wandern und Bloggen gefunden habe. Und nun, drei Wochen später, ist die Situation genau so unverändert - und das, obwohl ich mir im Jahresrückblick so sehr vorgenommen hatte, mir wieder mehr Zeit fürs Wandern zu nehmen. Bisher hat das ja noch nicht so gut geklappt :-(

Da ich also leider noch nichts neues erlebt habe, greife ich mal in die Mottenkiste und berichte euch in diesem Beitrag von einer Tour, die ich bereits im vergangenen Oktober gemacht habe.
Ich war im Birgeler Urwald.
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