Wanderbericht | Rastlos - Der Wanderblog
Wanderbericht
Posts mit dem Label Wanderbericht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 10. Oktober 2017
Meine Bewertung:

Hoch über dem Eggegebirge - Vom Velmerstot und dem Silberbachtal

Der zweistöckige Eggeturm auf dem Velmerstot."Ich habe mich in diesem Jahr ein bisschen in den Teutoburger Wald verliebt". Das war ein kleines Geständnis, dass ich so in der WDR Sendung "daheim+unterwegs" von mir gegeben habe, als ich dort zu Gast sein durfte.

Und ja, dass der Teuto echt liebenswert ist, hat auch die Wanderung auf den Velmerstot gezeigt, die ich schon im August im Rahmen der NRW-Tour gemacht habe. Unabhängig voneinander wurde mir eine Wanderung auf den Velmerstot sowohl von Edda, einer Naturparkführerin die ich an Pfingsten kennengelernt habe, als auch von Christina, einer Mitarbeiterin des Kreises Lippe, empfohlen. Und wenn zwei echt Lippische Mädels mir die Tour empfehlen, muss ja was dran sein.

Sonntag, 27. August 2017

Regen, Regen und noch mehr Regen. Die NRW Tour im Münsterland

Blick vom Münsteraner Prinzipalmarkt auf die Kirche St. LambertiEigentlich kann ich mich bisher nicht beschweren: Eine tolle Wanderung in der Eifel, eine interessante Dombesichtigung in Aachen und ganz viele Kindheitserinnerungen am Niederrhein.
Aber wie das nun mal so ist, gibt es immer etwas, was nicht passt und das in meinem Fall das Wetter. Es nervt! Normalerweise beginnt man Gespräche (in diesem Fall Berichte) ja nicht mit dem Thema "Wetter" aber was solls - ich mach jetzt halt mal eine Ausnahme. Seit der Nacht zu Dienstag hat es jeden Tag geregnet und ich würde mir wünschen, dass es endlich mal konstant einen ganzen Tag schön ist. Bisher hatte ich dieses Glück leider nicht. Auch nicht in Münster, wo ich von Freitag bis Samstag zu Gast sein durfte.

Dienstag, 15. August 2017

Die NRW-Tour in der Eifel und in Aachen

Eine Staumauer, umgeben von viel Wasser und Wald
Es ist Dienstagabend, ich sitze gerade in einem Hotel in Aachen und habe keine Ahnung, wie ich diesen Post beginnen soll. Gestern um diese Zeit habe ich noch auf einer Picknickdecke vor meinem neuen Decathlon Zelt gelegen, während 5 Meter neben mir die Rur entlang plätscherte und jetzt sitze ich an einem kleinen Schreibtisch im Hotel unweit der Innenstadt von Aachen.
Aus irgendwelchen Gründen tun mir die Oberschenkel weh und das W-Lan bricht dauernd ab... Aber gut, ich möchte euch nicht mit Details nerven sondern euch möglichst kurz von den vergangenen beiden Tagen und somit den ersten (fast) 48 Stunden meiner NRW-Tour berichten.

Sonntag, 2. Juli 2017
Meine Bewertung:

Unterwegs auf dem Uffopfad - von alten Eichen und einer verschwundenen Burg

An einem Baum hängt ein Schild. Auf dem Schild findet man einen weißen Ritter auf schwarzem Grund, darüber das Wort "Uffopfad"Ein paar Monate ist mein erster Urlaub im Teutoburger Wald nun her. Und er war schön. So schön, dass ich irgendwie merke, dass der "Teuto" jetzt schon zu einer meiner Lieblings Wanderregionen geworden ist. Doof nur, dass es von Köln aus immerhin schon mal 2 1/2 Stunden Fahrtzeit sein können.
Aber Erinnerungen schaffen ja bekanntlich Abhilfe und so habe ich mich heute, bei nasskaltem Kölner Regenwetter dazu entschlossen, euch von einem schönen Wandweg namens "Uffopfad" zu berichten, den ich im März gewandert bin und den ich, zugegeben, bis heute eigentlich wieder vergessen hatte. Völlig zu unrecht, soviel sei verraten.
Mit nur 3,8 km ist der Uffopfad zwar nichts für eine Tagestour, aber inhaltlich und Landschaftlich ist er ein wahres Kleinod. Er weist sowohl steile Anstiege und schöne Aussichten als auch flache Ebenen und dichte Wälder auf. Ich habe selten einen Wandweg erlebt, der auf so kurzer Strecke derart facettenreich ist wie der Uffopfad.

Dienstag, 6. Juni 2017
Meine Bewertung:

Mit dem WDR auf Pfingsttour durch die Wistinghauser Senne

Das Kamerateam steht vor einem Zaun und filmt Ziegen
Ich kann es nicht glauben aber ich habe es mit meinem Wanderhobby tatsächlich in die Aktuelle Stunde des WDR geschafft! Da entschließe ich mich Anfang Mai 2015 spontan dazu, meine Wandererlebnisse schriftlich festzuhalten und zwei Jahre später bin ich mit einem fünfköpfigen Team der Aktuellen Stunde, zwei Natur- und Landschaftsführern und meiner guten Freundin Mahsa unterwegs durch die Wistinghauser Senne im Teutoburger Wald.
Ein toller, lehrreicher, informativer und spaßiger Tag liegt hinter uns, von dem ich euch nun gern berichten möchte. Aber erstmal der Reihe nach.

Dienstag, 30. Mai 2017
Meine Bewertung:

Auf dem Neanderlandsteig von Reusrath nach Solingen

Neanderlandsteig Wegezeichen an einem HolfpfahlNormalerweise fange ich meine Berichte nicht mit einem Fazit an, diesmal aber mache ich eine Ausnahme. Also:
Fazit:
Ich bin total aus der Übung! Nach 18 km war ich so fertig wie schon lang nicht mehr.
Schuld daran ist vermutlich ganz einfach die Tatsache, dass ich zuletzt nur Touren gewandert bin, die sich im Bereich der 10 km bewegt haben. Da waren meine Füße und Beine die 18 km einfach nicht mehr gewohnt.
Nichts desto trotz, ich habe sie geschafft - wenn auch mit Startschwierigkeiten, die schon bei der Anreise nach Langenfeld Reusraht, dem Startort der 15. Etappe des Neanderlandsteigs, begannen.
Ich wollte zum ersten Mal so richtig mit den Öffis (Öffentliche Verkehrsmittel) anreisen und hatte promt das Glück, dass an diesem Tag der ausgesuchte Zug durch Schienenersatzverkehr ersetzt wurde. "Halb so wild" dachte ich mir, "so siehst du wenigstens mal was von der Welt"

Mittwoch, 10. Mai 2017
Meine Bewertung:

Zwischen Rheinland und Westfalen um den Sender Langenberg

Der Bismarckturm mit seiner Antenne steht zwischen BäumenNeue Regionen in NRW erkunden - genau das habe ich mir in meinem Jahresrückblick 2016 für dieses Jahr vorgenommen. Der Anfang ist hiermit gemacht, denn vor kurzem war ich erstmals im Neanderland, genauer gesagt in und um Langenberg, das wahrscheinlich vielen für seinen "Sender" (WDR Sender Langenberg) bekannt ist.
Für diesen Tag hatte ich mir einen 6,5 km "langen" Wanderweg ausgesucht, den ich gemeinsam mit meiner Family bestreiten wollte.

Ausgangspunkt der Tour war der Parkplatz Nizzatal in Velbert-Langenberg. Bereits bei der Anfahrt dorthin boten sich viele Blicke auf die kaum übersehbaren Sendemasten, die in ihrer heutigen Form die Region seit 17 bzw. 27 Jahren prägen.

Montag, 17. April 2017
Meine Bewertung:

Dem Himmel so nah auf der Glessener Höhe

Eine Treppe aus Holzbohlen schlängelt sich einen Berg hinauf. Rechts und links wachsen Bäume. Über 20 Grad, blauer Himmel und Sonnenschein - ein Wetter, bei dem man einfach dahinschmelzen und rausgehen muss. So waren die Wetteraussichten am Sonntag vor Ostern. Perfektes Wanderwetter!
Ich entschied mich für eine Wanderung auf die Glessener Höhe. Den Tipp, diese künstliche Erhebung (immerhin der zweithöchste Punkt zwischen Bergischem Land und Eifel) zu besuchen, habe ich aus dem Wanderbuch "Wandern mit Kindern rund um Köln" und fand ihn, auch wenn ich inzwischen gerade so das kindliche Alter hinter mich gebracht habe, ziemlich ansprechend.
Von Köln aus war der Weg bis Glessen nicht allzu weit und auch die verlockende Aussicht auf ein Gipfelkreuz (tatsächlich mein erstes) inkl. Gipfelbuch bestärkte meine Entscheidung.
Also Sachen gepackt, Schuhe an und los, mal sehen, wie kindgerecht diese Tour wirklich ist.

Donnerstag, 23. März 2017
Meine Bewertung:

Auf dem Kasselweg zwischen Bremke und Rott

In einem kleinen Bach liegen mehrere große Steine hintereinander, die als Gehweg über den Fluss führen. Im Hintergrund sieht man eine Wiese, auf der eine hölzerne Infotafel mit Spitzdach steht.Laut des kleinen Wanderführers für das "Rintelsche Hagen" zählt der Kasselweg zu einem der schönsten Extaler Wanderwege. Auf ziemlich genau 5 km erstreckt er sich zwischen dewn Ortsteilen Bremke und Rott und bot sich, da sich unser Ferienhaus mitten in Rott befindet, also perfekt für eine kurze Vormittagswanderung an. Durchgehend gut mit der markiert ist der Wanderweg mit dem Zeichen "A3", verlaufen ist kaum möglich.
Hinter der Ferienhaussiedlung verläuft der Weg am Waldrand entlang über schöne, naturbelassene Pfade um nach ein paar hundert Metern über eine kleine Treppe aus Bruchsteinen hinunter ins Tal zu führen. Bruchsteine dienen ebenfalls als Brücke um den kleinen Bach zu überqueren, der das Tal durchfließt.

Montag, 13. März 2017
Meine Bewertung:

Etappe 11 und das Ende des Kölnpfads

Ein Laternenmast, auf dem die Symbole des Kölnpfades aufgeklebt sind. Ein weißer Kreis auf schwarzem Grund und eine rot-weiße Flagge mit schwarzem Dom am RandHattet ihr auch schon mal das Gefühl, etwas nicht richtig beendet zu haben? Das Gefühl, dass irgendwas fehlt, um mit einer Sache abschließen zu können? Dann wisst ihr, wie es mir am vergangenen Sonntag ging.
Vom Kölnpfad habe ich bereits mehrfach hier berichtet. 171 km schlängelt er sich um Köln herum, aufgeteilt in 11 Etappen. 10 Etappen habe ich schon vor einiger Zeit hinter mich gebracht, auf die letzte und 11. hatte ich bislang weniger Wert gelegt, da ich diese Tour im Grunde schon mehrmals in entgegengesetzter Richtung gestückelt gelaufen bin.
Für das Gefühl, den Kölnpfad komplett gewandert zu sein, fehlte die letzte Etappe von Zündorf zur Rodenkirchener Autobahnbrücke aber trotzdem noch. Und so entschied ich mich an Sonntag, die rund 8 km lange und durchweg am Rheinufer entlangführende Tour spontan zu wandern und den Kölnpfad so endlich offiziell zu beenden.

Freitag, 24. Februar 2017
Meine Bewertung:

Auf der Schwarzpulverroute in Odenthal

Ein schwarzes Blechschild mit einem verschnörkelten, weißen P darauf. Das P ist von einem Viereck umrandet und das Blechschild auf einem Holzpfosten befestigt
"Entweder gehst du heute Wandern oder in diesem Monat gar nicht mehr!" - das war mein Gedanke am vergangenen Sonntagmorgen, als ich von überraschend lautem Vogelgezwitscher vor meinem Fenster geweckt wurde. Der Blick auf die Uhr verriet mir die Uhrzeit: 8: 15 Uhr - Perfekt!
Also schnell aufgestanden, ein paar Sachen zusammengepackt, eine Tour rausgesucht und währenddessen schnell gefrühstückt, Rundumschlag im Bad und schon saß ich um 9:20 Uhr im Auto auf dem Weg nach Odenthal. Der Wetterbericht schrieb irgendwas von Regen am Nachmittag, sodass ich mich für die ca. 8 km lange Schwarzpulverroute entschied, die ich bis dahin locker geschafft haben sollte.
In Odenthal auf dem Wanderparkplatz Schöllerhof angekommen kam mir sofort ein Gedanke "Die Idee, Vormittags raus zu gehen, hatten offenbar auch andere". Innerhalb von den 5 Minuten, in denen ich mich auf dem Parkplatz fertig gemacht habe, kamen sicher 12-15 weitere Autos mit Naturbegeisterten Leuten angefahren, die offenbar alle noch ein bisschen frische Luft tanken wollten.
Die Tatsache, dass an diesem Parkplatz aber verschiedene Wander- und Radtouren Ihren Anfang haben, besänftigte meine Gedanken dahingehend, dass die Route bestimmt nicht überlaufen sein wird.
Und das war sie dann auch nicht.

Sonntag, 29. Januar 2017
Meine Bewertung:

Vom Bahnhof bis zum Frankenforst quer durch Bergisch Gladbach

Ein kleiner, halb zugefrorener See in einem WaldHeute gibt es mal einen schnellen, kurzen Beitrag zu meiner kleinen 7,7 km "langen" Wanderung am letzten Sonntag.
Ich bin ziemlich spät aufgestanden, sodass für eine weite Tour leider nicht mehr genug Zeit war. Entsprechend entschied ich mich dazu, nach Bergisch Gladbach zu fahren um von dort aus ein paar Kilometer wandern zu gehen. Ich suchte mir vorher eine Tour aus, die mich u.a. an einem der, wie ich finde, schönsten Orte im Kölner Umland vorbeiführte: Der Grube Cox.
Zwei mal war ich schon dort, die Tour sollte also mein dritter Besuch werden.
Mit der S11 fuhr ich bis Bergisch Gladbach und ging vom Bahnhof aus zum Marktplatz, von wo aus im August letzten Jahres die Bergische 50 startete.
Ich ging bis zur Hauptstraße und erklomm dort die erste Anhöhe, die direkt hinter der Kirche nach oben führte.

Freitag, 30. Dezember 2016

Der Blick zurück ... Das Wanderjahr 2016

Eine Collage mit 8 verschiedenen Bildern
Hallo zusammen! Schon wieder ist ein Jahr vorbei. Man, wo ist die Zeit, wo sind all die Tage und Wochen nur geblieben? Dabei fühlt es sich doch so an, als wäre vor kurzem erst Silvester gewesen. Ist das Jahr 2016 wirklich schon wieder zu Ende?
Ja, ganz offensichtlich.

Schaue ich jetzt auf den Kalender, so haben wir den 30.12. - das Jahr liegt so gut wie hinter uns. Es ist nun die Zeit, in der in diversen Fernsehsendungen dem Jahr gedacht wird.
Was ist gewesen? Was ist passiert? Wer ist gestorben?

All diese Fragen beantworten die Medien für uns. Aber mal ehrlich, sollten wir uns diese Fragen nicht selbst auch einmal beantworten? Und sollten wir die Fragen nicht viel persönlicher stellen?

Was habe ich geleistet? Was habe ich verbockt? Was habe ich gut gemacht?

Und natürlich darf hier auch der Frageklassiker nicht fehlen: Was will ich im nächsten Jahr anders machen?

Ich habe mir diese Fragen zum in den vergangenen Tagen auch mal gestellt und die Antworten, die gibt's jetzt hier in meinem

Jahresrückblick auf das Wanderjahr 2016,

welcher nicht nur mein letzer Beitrag für dieses Jahr, sondern auch gleichzeitig der 50. Blogbeitrag überhaupt ist. Juhu!

Dienstag, 6. Dezember 2016
Meine Bewertung:

Durch Schwaden waten: Eine mystische und kalte Nebenwanderung zwischen Langwaden und Helpenstein

"Und nun die Wettervorhersage für Samstag den 03. Dezember: Nach Nebelauflösung sonnig bei einer Temperatur von bis zu 5°C...".

So in etwa klang der Wetterbereicht am Freitagabend.
Sonnig? 5°C? Perfektes Wetter für eine Winterwanderung nach der ich mich schon sehr lange mal wieder sehnte.
Okay, im Großraum Köln definiert man eine Winterwanderung wahrscheinlich anders als im Schwarzwald aber eins habe beide gemeinsam: Für eine Winterwanderung muss es schön kalt sein.
Meine letzte Winterwanderung liegt schon zwei Jahre zurück. Damals erwanderte ich die 3. Etappe des Kölnpfad und habe Winterwanderungen bei 0-5°C und schönem Wetter seither in guter Erinnerung.

So schnell wie der Entschluss gefasst war, so schleppend verlief die Suche nach einer geeigneten Strecke denn im Winter ist es für mich immer recht schwer, eine Wanderroute zu finden.

Dienstag, 15. November 2016
Meine Bewertung:

Die Haard bei Haltern am See - Von Herbstdeko und komischen Pilzen

Im Vordergrund befindet sich Wasser. Es ist nebelig, die Sonne geht unter. Auf der anderen Uferseite sieht man Bäume und eine Kirche.
So spielt das Leben: Kaum ist der Urlaub vorbei und die Arbeit fängt wieder an, so findet man kaum Zeit, etwas zu schreiben.
Jetzt aber!
Während meines Urlaubs war ich zum ersten mal in Haltern am See unterwegs. Haltern liegt ziemlich genau auf der Grenze zwischen Ruhrgebiet und Münsterland und erlangte Anfang letzten Jahres durch den Germanwings-Absturz traurige Berühmtheit.
In Haltern liegt die Haard, eine etwa 55 km² große, so gut wie unbebaute Hügellandschaft aus Sandstein die sich wunderbar zum Wandern eignet. Diverse Wanderwege durchziehen die Landschaft und so ging es für uns, meine Familie und mich, Ende Oktober für ein paar Stunden nach Haltern am See.
Die 9,3 km lange Tour hatten wir uns zuvor online bei GPSies rausgesucht und dachten, diese in gemütlichen drei Stunden zu schaffen. Soviel vorweg: Wir haben mehr als vier Stunden gebraucht!

Freitag, 28. Oktober 2016
Meine Bewertung:

Auf die Halde Haniel oder "Auf Kohle gewandert"

Auf einer Anhöhe aus schwarzem Gestein stehen mehrere, bunt bemalte, ca. 2 Meter hohe Holzbalken. Im Hintergrund ist vernebelt das Panorama über Bottrop und Gelsenkirchen zu erkennen.Ein Sonntag im Oktober. Kein perfektes Wetter, zum zu Hause bleiben aber zu schön.
Genau das richtige Wetter für eine kurze Wanderung mit der Familie auf einen der Berge des Ruhrgebiets - eine Halde.
Halden entstanden zu Zeiten des Steinkohlebergbaus aus überschüssigem Abraum, das bei der Förderung der Steinkohle mitgewonnen wurde, aber nicht genutzt werden kann. Meist bestehen diese Halden aus wertlosem Gestein.
In den vergangenen Jahrzehnten wurde eine Vielzahl der fast 90 Ruhrgebietshalden rekultiviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So auch die Halde Haniel, die mit fast 130 Metern eine der höchsten oder gar die höchste Halde ist, die durch den Steinkohlebergbau entstand.
Seit 1987 ist die Halde mit einem Kreuzweg ausgestattet, auf dem alljährlich eine Karfreitagsprozession stattfindet.

Samstag, 22. Oktober 2016
Meine Bewertung:

Auf dem Sülzbahnsteig - Von Viadukten und schönen Aussichten

Ein Holzpfosten, an dem ein weißes Blechschild geschraubt ist. Auf dem Blechschild sieht man eine grüne Dampflok, darüber den Schriftzug "Sülzbahnsteig". Im Hintergrund ist eine Weide sowie eine Straße zu erkennen.
Wandern ist schön. Ich glaube, soweit sind wir uns alle einig. Und Wandern auf historischen Pfaden ist noch schöner. Das sehe zumindest ich so. Wobei historische Pfade natürlich sehr weitläufig ausgelegt werden können.
Am vergangenen Dienstag erwanderte ich den Sülzbahnsteig im oberbergischen Lindlar, der zu einigen Teilen auf der Bahntrasse der ehemaligen Sülzbahn errichtet wurde und an die erste und bislang einzige Bahnverbindung zwischen Bergisch Gladbach und Lindlar erinnert. Der Bahnbetrieb wurde zu Beginn der 1960er Jahre eingestellt. Seither standen die eigens für die Sülztalbahn gebauten Trassen und Viadukte ungenutzt herum und verfielen zusehenst, bis sie, im Rahmen des "Alleen-Radwege-Programms", zwischen 2008 und 2013 wieder restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. In diesem Zuge entstand auch der 11 km lange Sülzbahnsteig, von dem ich hier nun sehr gerne berichte.

Montag, 3. Oktober 2016
Meine Bewertung:

Um die Villeseen in Erftstadt und Brühl

Ein See, in den ein Steeg hineinreicht. Am Ende des Stegs befindet sich eine hölzerne Plattform mit einer Bank. Der Steg ist von Bäumen und Seerosen umgebenAaaah ... Endlich mal wieder raus und die Schönheit der Natur genießen!
So schön New York auch war geht doch nichts über eine schöne Wanderung durch die heimische Natur. Das lange Wochenende und der damit verbundene Tag der deutschen Einheit bot sich hier natürlich wunderbar an und so machte ich mir gestern Gedanken darüber, wohin mich meine heutige Tour denn führen würde. So schnell wie ich ein schönes Ziel gefunden hatte, so schnell musste ich dann aber leider auch feststellen, dass ich mir dieses Ziel direkt von der Backe putzen konnte da mein Auto gerade in der Werkstatt steht. Okay, also musste eine Planänderung her und so entschied ich mich kurzerhand für eine Runde um die Villeseen in Erftstadt-Liblar. Diesen Rundweg bin ich vor etwas mehr als zwei Jahren schon einmal gewandert. Damals habe ich mir meinen ersten Wanderführer gekauft und bin kurz danach direkt nach Erftstadt gefahren. Die Tour hatte ich noch in guter Erinnerung und so machte ich mich heute Morgen dann auf den Weg.
Mit dem Zug ist man von Köln aus sehr schnell da (ich bin ziemlich genau 15 Minuten unterwegs gewesen) sodass sich diese Tour auch für kurzentschlossene bestens eignet.

Montag, 15. August 2016
Meine Bewertung:

Auf dem Klüttenweg bei Bornheim

Ein Waldweg
Der ein oder andere hat es vielleicht schon bemerkt: Ich bin ein großer Freund von Wandertouren, bei denen man noch etwas lernen kann und/oder die die eine histotische Geschichte zu erzählen haben - und sei es nur am Wegesrand.
Am gestrigen Sonntag entschied ich mich, wenn auch unbewusst, mal wieder für eine solche Tour. Eigentlich habe ich nach einer Wanderstrecke gesucht, die nicht so weit von Köln entfernt lag und vor allem eine, die man erreichen kann, ohne dass man lange über irgendwelche Autobahnen fahren muss. Da die Straßenbetriebe NRW sich dazu entschieden haben, an diesem Wochenende die Leverkusener Autobahnbrücke (A1) zu sperren, dachte ich mir, könnte es auf den Straßen und Autobahnen um Köln herum vielleicht etwas voller werden, weshalb ich nach einer Tour in der Nähe Ausschau hielt. In dem Wanderführer "Rund um Köln" von Peter Squentz wurde ich dann fündig und entschied mich für eine nur 18 km entfernte Tour in Bornheim Walberberg.

Sonntag, 12. Juni 2016
Meine Bewertung:

Im Zeichen der Muschel von Köln nach Brühl

An einem Baum hängen Wegweiser vom Pilgerweg und Römerkanal-Wanderweg übereinanderPilgern an Christi Himmelfahrt - Warum auch nicht?!
So hieß im letzten Jahr mein Beitrag zur Himmelfahrtswanderung auf dem Overather Pilgerweg. Auch in diesem Jahr kam mir in den Sinn, diesen freien Donnerstag (der Kirche sei dank) fürs Pilgern zu nutzen. Zwar ist dieser Feiertag wirklich schon ein paar Tage her, aber getreu dem Motto "besser spät als nie" möchte ich euch den Bericht darüber dennoch nicht vorenthalten. Da ich erst am Abend zuvor zufällig festgestellt habe, dass keine 100 Meter von meiner Haustür entfernt der Jakobsweg von Köln nach Trier verläuft, stand für mich das Ziel der Wanderung schnell fest. Nein, nicht Trier, das wäre für einen Tag doch ein bisschen sehr viel verlangt. Stattdessen fand ich heraus, dass das nächstgelegene Etappenziel von Köln aus gesehen Brühl ist, genauer gesagt, schöne Schloß Augustusburg. Also Wanderschuhe an und los.