Rundweg | Rastlos - Der Wanderblog
Rundweg
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Dienstag, 15. August 2017

Die NRW-Tour in der Eifel und in Aachen

Es ist Dienstagabend, ich sitze gerade in einem Hotel in Aachen und habe keine Ahnung, wie ich diesen Post beginnen soll. Gestern um diese Zeit habe ich noch auf einer Picknickdecke vor meinem neuen Decathlon Zelt gelegen, während 5 Meter neben mir die Rur entlang plätscherte und jetzt sitze ich an einem kleinen Schreibtisch im Hotel unweit der Innenstadt von Aachen.
Aus irgendwelchen Gründen tun mir die Oberschenkel weh und das W-Lan bricht dauernd ab... Aber gut, ich möchte euch nicht mit Details nerven sondern euch möglichst kurz von den vergangenen beiden Tagen und somit den ersten (fast) 48 Stunden meiner NRW-Tour berichten.

Sonntag, 2. Juli 2017
Meine Bewertung:

Unterwegs auf dem Uffopfad - von alten Eichen und einer verschwundenen Burg

An einem Baum hängt ein Schild. Auf dem Schild findet man einen weißen Ritter auf schwarzem Grund, darüber das Wort "Uffopfad"Ein paar Monate ist mein erster Urlaub im Teutoburger Wald nun her. Und er war schön. So schön, dass ich irgendwie merke, dass der "Teuto" jetzt schon zu einer meiner Lieblings Wanderregionen geworden ist. Doof nur, dass es von Köln aus immerhin schon mal 2 1/2 Stunden Fahrtzeit sein können.
Aber Erinnerungen schaffen ja bekanntlich Abhilfe und so habe ich mich heute, bei nasskaltem Kölner Regenwetter dazu entschlossen, euch von einem schönen Wandweg namens "Uffopfad" zu berichten, den ich im März gewandert bin und den ich, zugegeben, bis heute eigentlich wieder vergessen hatte. Völlig zu unrecht, soviel sei verraten.
Mit nur 3,8 km ist der Uffopfad zwar nichts für eine Tagestour, aber inhaltlich und Landschaftlich ist er ein wahres Kleinod. Er weist sowohl steile Anstiege und schöne Aussichten als auch flache Ebenen und dichte Wälder auf. Ich habe selten einen Wandweg erlebt, der auf so kurzer Strecke derart facettenreich ist wie der Uffopfad.

Montag, 17. April 2017
Meine Bewertung:

Dem Himmel so nah auf der Glessener Höhe

Eine Treppe aus Holzbohlen schlängelt sich einen Berg hinauf. Rechts und links wachsen Bäume. Über 20 Grad, blauer Himmel und Sonnenschein - ein Wetter, bei dem man einfach dahinschmelzen und rausgehen muss. So waren die Wetteraussichten am Sonntag vor Ostern. Perfektes Wanderwetter!
Ich entschied mich für eine Wanderung auf die Glessener Höhe. Den Tipp, diese künstliche Erhebung (immerhin der zweithöchste Punkt zwischen Bergischem Land und Eifel) zu besuchen, habe ich aus dem Wanderbuch "Wandern mit Kindern rund um Köln" und fand ihn, auch wenn ich inzwischen gerade so das kindliche Alter hinter mich gebracht habe, ziemlich ansprechend.
Von Köln aus war der Weg bis Glessen nicht allzu weit und auch die verlockende Aussicht auf ein Gipfelkreuz (tatsächlich mein erstes) inkl. Gipfelbuch bestärkte meine Entscheidung.
Also Sachen gepackt, Schuhe an und los, mal sehen, wie kindgerecht diese Tour wirklich ist.

Donnerstag, 23. März 2017
Meine Bewertung:

Auf dem Kasselweg zwischen Bremke und Rott

In einem kleinen Bach liegen mehrere große Steine hintereinander, die als Gehweg über den Fluss führen. Im Hintergrund sieht man eine Wiese, auf der eine hölzerne Infotafel mit Spitzdach steht.Laut des kleinen Wanderführers für das "Rintelsche Hagen" zählt der Kasselweg zu einem der schönsten Extaler Wanderwege. Auf ziemlich genau 5 km erstreckt er sich zwischen dewn Ortsteilen Bremke und Rott und bot sich, da sich unser Ferienhaus mitten in Rott befindet, also perfekt für eine kurze Vormittagswanderung an. Durchgehend gut mit der markiert ist der Wanderweg mit dem Zeichen "A3", verlaufen ist kaum möglich.
Hinter der Ferienhaussiedlung verläuft der Weg am Waldrand entlang über schöne, naturbelassene Pfade um nach ein paar hundert Metern über eine kleine Treppe aus Bruchsteinen hinunter ins Tal zu führen. Bruchsteine dienen ebenfalls als Brücke um den kleinen Bach zu überqueren, der das Tal durchfließt.

Freitag, 24. Februar 2017
Meine Bewertung:

Auf der Schwarzpulverroute in Odenthal

Ein schwarzes Blechschild mit einem verschnörkelten, weißen P darauf. Das P ist von einem Viereck umrandet und das Blechschild auf einem Holzpfosten befestigt
"Entweder gehst du heute Wandern oder in diesem Monat gar nicht mehr!" - das war mein Gedanke am vergangenen Sonntagmorgen, als ich von überraschend lautem Vogelgezwitscher vor meinem Fenster geweckt wurde. Der Blick auf die Uhr verriet mir die Uhrzeit: 8: 15 Uhr - Perfekt!
Also schnell aufgestanden, ein paar Sachen zusammengepackt, eine Tour rausgesucht und währenddessen schnell gefrühstückt, Rundumschlag im Bad und schon saß ich um 9:20 Uhr im Auto auf dem Weg nach Odenthal. Der Wetterbericht schrieb irgendwas von Regen am Nachmittag, sodass ich mich für die ca. 8 km lange Schwarzpulverroute entschied, die ich bis dahin locker geschafft haben sollte.
In Odenthal auf dem Wanderparkplatz Schöllerhof angekommen kam mir sofort ein Gedanke "Die Idee, Vormittags raus zu gehen, hatten offenbar auch andere". Innerhalb von den 5 Minuten, in denen ich mich auf dem Parkplatz fertig gemacht habe, kamen sicher 12-15 weitere Autos mit Naturbegeisterten Leuten angefahren, die offenbar alle noch ein bisschen frische Luft tanken wollten.
Die Tatsache, dass an diesem Parkplatz aber verschiedene Wander- und Radtouren Ihren Anfang haben, besänftigte meine Gedanken dahingehend, dass die Route bestimmt nicht überlaufen sein wird.
Und das war sie dann auch nicht.

Dienstag, 6. Dezember 2016
Meine Bewertung:

Durch Schwaden waten: Eine mystische und kalte Nebenwanderung zwischen Langwaden und Helpenstein

"Und nun die Wettervorhersage für Samstag den 03. Dezember: Nach Nebelauflösung sonnig bei einer Temperatur von bis zu 5°C...".

So in etwa klang der Wetterbereicht am Freitagabend.
Sonnig? 5°C? Perfektes Wetter für eine Winterwanderung nach der ich mich schon sehr lange mal wieder sehnte.
Okay, im Großraum Köln definiert man eine Winterwanderung wahrscheinlich anders als im Schwarzwald aber eins habe beide gemeinsam: Für eine Winterwanderung muss es schön kalt sein.
Meine letzte Winterwanderung liegt schon zwei Jahre zurück. Damals erwanderte ich die 3. Etappe des Kölnpfad und habe Winterwanderungen bei 0-5°C und schönem Wetter seither in guter Erinnerung.

So schnell wie der Entschluss gefasst war, so schleppend verlief die Suche nach einer geeigneten Strecke denn im Winter ist es für mich immer recht schwer, eine Wanderroute zu finden.

Dienstag, 15. November 2016
Meine Bewertung:

Die Haard bei Haltern am See - Von Herbstdeko und komischen Pilzen

Im Vordergrund befindet sich Wasser. Es ist nebelig, die Sonne geht unter. Auf der anderen Uferseite sieht man Bäume und eine Kirche.
So spielt das Leben: Kaum ist der Urlaub vorbei und die Arbeit fängt wieder an, so findet man kaum Zeit, etwas zu schreiben.
Jetzt aber!
Während meines Urlaubs war ich zum ersten mal in Haltern am See unterwegs. Haltern liegt ziemlich genau auf der Grenze zwischen Ruhrgebiet und Münsterland und erlangte Anfang letzten Jahres durch den Germanwings-Absturz traurige Berühmtheit.
In Haltern liegt die Haard, eine etwa 55 km² große, so gut wie unbebaute Hügellandschaft aus Sandstein die sich wunderbar zum Wandern eignet. Diverse Wanderwege durchziehen die Landschaft und so ging es für uns, meine Familie und mich, Ende Oktober für ein paar Stunden nach Haltern am See.
Die 9,3 km lange Tour hatten wir uns zuvor online bei GPSies rausgesucht und dachten, diese in gemütlichen drei Stunden zu schaffen. Soviel vorweg: Wir haben mehr als vier Stunden gebraucht!

Freitag, 28. Oktober 2016
Meine Bewertung:

Auf die Halde Haniel oder "Auf Kohle gewandert"

Auf einer Anhöhe aus schwarzem Gestein stehen mehrere, bunt bemalte, ca. 2 Meter hohe Holzbalken. Im Hintergrund ist vernebelt das Panorama über Bottrop und Gelsenkirchen zu erkennen.Ein Sonntag im Oktober. Kein perfektes Wetter, zum zu Hause bleiben aber zu schön.
Genau das richtige Wetter für eine kurze Wanderung mit der Familie auf einen der Berge des Ruhrgebiets - eine Halde.
Halden entstanden zu Zeiten des Steinkohlebergbaus aus überschüssigem Abraum, das bei der Förderung der Steinkohle mitgewonnen wurde, aber nicht genutzt werden kann. Meist bestehen diese Halden aus wertlosem Gestein.
In den vergangenen Jahrzehnten wurde eine Vielzahl der fast 90 Ruhrgebietshalden rekultiviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So auch die Halde Haniel, die mit fast 130 Metern eine der höchsten oder gar die höchste Halde ist, die durch den Steinkohlebergbau entstand.
Seit 1987 ist die Halde mit einem Kreuzweg ausgestattet, auf dem alljährlich eine Karfreitagsprozession stattfindet.

Samstag, 22. Oktober 2016
Meine Bewertung:

Auf dem Sülzbahnsteig - Von Viadukten und schönen Aussichten

Ein Holzpfosten, an dem ein weißes Blechschild geschraubt ist. Auf dem Blechschild sieht man eine grüne Dampflok, darüber den Schriftzug "Sülzbahnsteig". Im Hintergrund ist eine Weide sowie eine Straße zu erkennen.
Wandern ist schön. Ich glaube, soweit sind wir uns alle einig. Und Wandern auf historischen Pfaden ist noch schöner. Das sehe zumindest ich so. Wobei historische Pfade natürlich sehr weitläufig ausgelegt werden können.
Am vergangenen Dienstag erwanderte ich den Sülzbahnsteig im oberbergischen Lindlar, der zu einigen Teilen auf der Bahntrasse der ehemaligen Sülzbahn errichtet wurde und an die erste und bislang einzige Bahnverbindung zwischen Bergisch Gladbach und Lindlar erinnert. Der Bahnbetrieb wurde zu Beginn der 1960er Jahre eingestellt. Seither standen die eigens für die Sülztalbahn gebauten Trassen und Viadukte ungenutzt herum und verfielen zusehenst, bis sie, im Rahmen des "Alleen-Radwege-Programms", zwischen 2008 und 2013 wieder restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. In diesem Zuge entstand auch der 11 km lange Sülzbahnsteig, von dem ich hier nun sehr gerne berichte.

Montag, 3. Oktober 2016
Meine Bewertung:

Um die Villeseen in Erftstadt und Brühl

Ein See, in den ein Steeg hineinreicht. Am Ende des Stegs befindet sich eine hölzerne Plattform mit einer Bank. Der Steg ist von Bäumen und Seerosen umgebenAaaah ... Endlich mal wieder raus und die Schönheit der Natur genießen!
So schön New York auch war geht doch nichts über eine schöne Wanderung durch die heimische Natur. Das lange Wochenende und der damit verbundene Tag der deutschen Einheit bot sich hier natürlich wunderbar an und so machte ich mir gestern Gedanken darüber, wohin mich meine heutige Tour denn führen würde. So schnell wie ich ein schönes Ziel gefunden hatte, so schnell musste ich dann aber leider auch feststellen, dass ich mir dieses Ziel direkt von der Backe putzen konnte da mein Auto gerade in der Werkstatt steht. Okay, also musste eine Planänderung her und so entschied ich mich kurzerhand für eine Runde um die Villeseen in Erftstadt-Liblar. Diesen Rundweg bin ich vor etwas mehr als zwei Jahren schon einmal gewandert. Damals habe ich mir meinen ersten Wanderführer gekauft und bin kurz danach direkt nach Erftstadt gefahren. Die Tour hatte ich noch in guter Erinnerung und so machte ich mich heute Morgen dann auf den Weg.
Mit dem Zug ist man von Köln aus sehr schnell da (ich bin ziemlich genau 15 Minuten unterwegs gewesen) sodass sich diese Tour auch für kurzentschlossene bestens eignet.

Montag, 15. August 2016
Meine Bewertung:

Auf dem Klüttenweg bei Bornheim

Ein Waldweg
Der ein oder andere hat es vielleicht schon bemerkt: Ich bin ein großer Freund von Wandertouren, bei denen man noch etwas lernen kann und/oder die die eine histotische Geschichte zu erzählen haben - und sei es nur am Wegesrand.
Am gestrigen Sonntag entschied ich mich, wenn auch unbewusst, mal wieder für eine solche Tour. Eigentlich habe ich nach einer Wanderstrecke gesucht, die nicht so weit von Köln entfernt lag und vor allem eine, die man erreichen kann, ohne dass man lange über irgendwelche Autobahnen fahren muss. Da die Straßenbetriebe NRW sich dazu entschieden haben, an diesem Wochenende die Leverkusener Autobahnbrücke (A1) zu sperren, dachte ich mir, könnte es auf den Straßen und Autobahnen um Köln herum vielleicht etwas voller werden, weshalb ich nach einer Tour in der Nähe Ausschau hielt. In dem Wanderführer "Rund um Köln" von Peter Squentz wurde ich dann fündig und entschied mich für eine nur 18 km entfernte Tour in Bornheim Walberberg.

Donnerstag, 21. April 2016
Meine Bewertung:

Durch den grünen Gürtel Kölns

Zwei Blechschilder an einem Baum. Oben ein weißes Quadrat mit einem grünen Kreis, in der Mitte des Kreises symbolisch der Kölner Dom. Darunter ein schwarzes Schild mit der Aufschrift G1Kennen Sie das? Sie gehen wandern und stellen erst mit etwas Verzögerung fest, dass die vergangene Tour doch nicht so einfach und unspektakulär war wie bisher gedacht?
Genau so geht es mir gerade. Zur Situation: Ich sitze gerade in einem Café auf den Kölner Ringen, habe Mittagspause und schreibe über meine Wandertour vom Wochenende, während zwei Tische links neben mir bereits zum wiederholten Male das Handy klingelt und der Besitzer scheinbar versucht, seine Bestzeit in der Disziplin "schnell ans Handy gehen" zu knacken. Wie Abhänig man doch von dieser Technik sein kann. Das wiederum bestärkt, ganz nebenbei erwähnt, die Einfachheit, die das Wandern ausstrahlt. Und einfach war im Gunde auch die Wanderung vom Wochenende, denn im Grunde war es eher eine Aneinanderreihung von Kölner Parks und Grünflächen, der man im vergangenen Jahr einfach einen Namen gegeben hat: "Mein Grüngürtel Rundweg".

Sonntag, 28. Februar 2016
Meine Bewertung:

Orientierungslos entlang der Steinbachtalsperre

Ein See. Am oberen Bildrand hängt ein Ast, im Hintergrund ist der See von Wald umrahmt
Hallo zusammen!
Das Wandern wird in Deutschland immer beliebter. Dauernd liest und hört man dies in allen möglichen Medien. Wandern wird zeitweise sogar als "Volkssport" bezeichnet. Da sollte man doch meinen, dass es dem Volk bei eine "Volkssport" leicht gemacht wird, diesen auszuführen. Mit Wandern als "Vokssport" ist jedoch bestimmt nicht das alleinige fortbewegen von A nach B gemeint. Es geht doch sicher auch darum, dass man diese Fortbbewegung ohne große Probleme bewältigen kann, oder täusche ich mich da?
Wieso ich das hinterfrage?

Sonntag, 27. Dezember 2015
Meine Bewertung:

Entlang der Dhün durch Leverkusen Schlebusch

Eine Karte auf der der gesamte Rundkurs eingezeichnet ist

Es geht wieder los - endlich.
Oh man, ich sag's Ihnen, ich habe es wirklich vermisst. Nach 6-8 Wochen Pause, ich weiss es nicht mehr ganz genau (auf jeden Fall viel zu lang) konnte ich mir vor einigen Tagen endlich mal wieder die Wanderschuhe anziehen und raus in die Natur. Der letzte Post in diesem Jahr handelt von meiner letzten Wanderung.
Aus den Leverkusener Stadtteil Schlebusch fiel meine Wahl - fürs Erste muss das erstmal reichen.
Hätte ich mich doch bloß für was anderes entschieden ...

Mittwoch, 14. Oktober 2015
Meine Bewertung:

Entlang der Wupper zwischen Schloss Burg und Müngstener Brücke

Bruecke Brücke Müngstener Muengstener Solingen Wupper
Die Müngstener Brücke
Der goldene Oktober ist in meinen Augen der perfekte Wandermonat. Wenn die Bäume in allen Farben erstrahlen und die Sonne ein perfektes Lichtspiel zaubert, gibt es nichts schöneres, als sich vom Farbenspiel der Natur in den Bann ziehen zu lassen.
Dieses Farbenspiel genoss ich am vergangenen Sonntag in Solingen, genauer gesagt zwischen Schloss Burg und der Müngstener Brücke. Ausnahmsweise mit dabei: meine Spiegelreflex-Kamera, um ein paar schöne Fotos dieses Farbenspiels machen zu können, die keinen schwarzen Fleck am Bildrand haben. Mit dem Auto fuhr ich nach Solingen und hatte kurzzeitig das Gefühl, dass halb NRW heute hierher pilgert, um mit der Seilbahn hoch zum Schloss Burg zu fahren.

Montag, 5. Oktober 2015
Meine Bewertung:

Unterwegs zwischen Franzhäuschen und Wahnbachtalsperre

Der "Tag der deutschen Einheit" lockte in diesem Jahr mit fantastischem, spätsommerlichem Oktoberwetter. Dieses Wetter musste einfach genutzt werden und so ging es wieder einmal zur Wahnbachtalsperre. Am 16. August hatte ich euch hier bereits von meinem ersten Ausflug dorthin berichtet und ich schrieb, dass ich dort nochmals hin muss. Am 03.10. war es also soweit und gemeinsam mit meiner Familie zog es mich mal wieder ins schöne bergische Land.
Die Wanderung begann am Parkplatz "Franzhäuschen" in Lohmar. Dort angekommen wurde in uns schnell der Eindruck erweckt, als wäre ganz Lohmar und Umgebung auf den Beinen. Dieser Eindruck erwies sich jedoch später als nicht korrekt, da uns weniger Leute begegneten als erwartet. Die jedoch, die uns begegnet sind, waren irgendwie witzig anzusehen, dazu jedoch später mehr.
Der vor uns liegende, rund 7,2 km "lange" Rundkurs war nahezu perfekt für diesen Tag. Da meine Familie über nicht ganz so viel Wanderroutine verfügt, haben wir bewusst eine etwas kleinere Distanz gewählt, damit diese für alle Mitwanderer auch leicht zu schaffen ist.

Mittwoch, 9. September 2015
Meine Bewertung:

Von leckerem Essen und matschigen Wegen - der Kräuterweg im Bergischen

KraeuterpfadErlebnisreich und Genussreich.

Mit diesen beiden Wörtern lässt sich meine Wandertour vom vorletzten Wochenende denke ich am besten beschreiben. Diesmal hat es mich auf den "Kräuterweg" nach Neunkirchen-Seelscheid verschlagen, wieder ein s.g. "Streifzug" des Bergischen Wanderlandes. Der "Kräuterweg" ist ein rund 15 km langer Rundwanderweg der das Thema heimische Wildkräuter aufgreift und auf 12 Infotafeln über diese berichtet. Wie bei den Bergischen Streifzügen üblich ist auch hier der Weg klar durch rote Wegweiser, diesmal mit der Nummer 19, gekennzeichnet.
Los ging es also am Parkplatz "Am Ehrenmal", welcher direkt an einer Hauptstraße liegt und somit mit dem Auto wirklich sehr gut erreichbar ist. Vom Parkplatz aus gelangt man in wenigen Minuten an eine Kirche, hinter der man den "Wenigerbach" überquert und ich dann zum ersten Mal dachte, dass ich hier falsch sei. Ich dachte, ich sei auf einem Privatgrundstück, da ich direkt in einer Art Garten vor einem Wohnhaus stand.

Donnerstag, 27. August 2015
Meine Bewertung:

Der Weg ist das Ziel: Ein Wandertag in der Eifel

Oh, wie singen deine Wälder,
oh, so traut sind Tal und Höhn´n,
Eifelland, du meine Heimat,
Eifelland, wie bist du schön!
Eifelpanorama
So heißt es im "Eifellied" von Bernhard Lemling.
Ob die Eifel wirklich so schön ist, das wollte ich am vergangenen Sonntag herausfinden. Ich war also das erste Mal in der Eifel wandern - genauer gesagt in der Nord-Eifel im Buntsandsteingebirge. Nach rund einer Stunde Fahrzeit war ich dann in Zerkall angekommen. Eine Stunde, so lang bin ich noch nie zu einer Wanderung gefahren. Das habe ich mir auch gedacht, als ich mein Auto auf dem Parkplatz abgestellt habe, wobei mir der Gedanke kam, dass heute der Satz "der Weg ist das Ziel" eine größere Bedeutung hat denn je. Denn wahrlich war der Wanderweg ja mein Tagesziel. Nun denn, genug philosophiert.

Sonntag, 9. August 2015
Meine Bewertung:

Der Klassiker im Siebengebirge: Eine Wanderung auf den Drachenfels

Ruine Drachenburg
Seit nun mehr über 2 1/2 Jahren wohne ich nun in Köln und habe es auch bereits einige Male ins Siebengebirge geschafft. Heute jedoch hab ich mich zum ersten Mal auf den Drachenfels begeben.
Der Drachenfels, der wohl meist besuchte Berg in Europa und angeblich der Ort, an dem Siegfried, der Sage nach, den Drachen getötet und in dessen Blut gebadet hat. Wie die Geschichte ausging, naja, das brauche ich wohl nicht weiter zu erwähnen.
Drachen sind mir zwar keine begegnet, jedoch einige - nein, sehr viele Touristen, die wohl die gleiche Idee hatten wie ich, ausgerechnet heute den Drachenfels zu besuchen. Eigentlich bin ich kein Freund von überlaufenen Wanderwegen, jedoch wurde mir schnell klar, dass sich das auf dem Weg zur Burgruine wohl kaum vermeiden ließe. Nun ja, Kultur ist eben Kultur.
Los ging es, wie soll es auch anders seit, in Königswinter. Die meisten Touristen werden wohl die sogenannte "Eselsroute" nach oben nehmen, jedoch führte die Wanderung, die mir auf der Seite des Siebengebirges vorgeschlagen wurde, Gott sei dank nicht direkt über diesen Weg.

Dienstag, 28. Juli 2015
Meine Bewertung:

Auf den Spuren des Bergbaus in Rösrath

Schild am Bergbauweg
Hallo zusammen oder besser "Glückauf"!

Nach einer gefühlten Ewigkeit (immerhin über zwei Monate) komme ich endlich mal wieder dazu, einen Beitrag zu veröffentlichen.
Dieser bezieht sich nicht, wie im letzten Post angekündigt, auf den Rheinsteig (hier bin ich überhaupt noch nicht dazu gekommen, mir Gedanken über einen Post zu machen) sondern handelt vom Bergbauweg in Rösrath.
Als Kind des Ruhrgebiets liegt mir der Bergbau sehr am Herzen. Daher war ich sehr erfreut, als ich den Bergbauweg auf der Website des Bergischen Wanderlandes entdeckt habe. Schnell war klar: Da muss ich hin.
Da ich mich als Jugendlicher schon viel mit der Bergbaugeschichte des Ruhrgebiets beschäftigt und die Überbleibsel alter Zechen gesucht habe, war ich gespannt, was mich in Rösrath erwarten würde. Vorab: Ich wurde nicht enttäuscht.
Der Bergbauweg ist ein etwas über 12 km lager Rundweg, dessen Start und Ziel am Bahnhof Hoffnungstal in Rösrath liegt. Erklommen wird der "Lüderich", dessen Bergbaugeschichte bis in die Römerzeit zurückreicht.