Bergisches Land | Rastlos - Der Wanderblog
Bergisches Land
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Freitag, 24. Februar 2017
Meine Bewertung:

Auf der Schwarzpulverroute in Odenthal

Ein schwarzes Blechschild mit einem verschnörkelten, weißen P darauf. Das P ist von einem Viereck umrandet und das Blechschild auf einem Holzpfosten befestigt
"Entweder gehst du heute Wandern oder in diesem Monat gar nicht mehr!" - das war mein Gedanke am vergangenen Sonntagmorgen, als ich von überraschend lautem Vogelgezwitscher vor meinem Fenster geweckt wurde. Der Blick auf die Uhr verriet mir die Uhrzeit: 8: 15 Uhr - Perfekt!
Also schnell aufgestanden, ein paar Sachen zusammengepackt, eine Tour rausgesucht und währenddessen schnell gefrühstückt, Rundumschlag im Bad und schon saß ich um 9:20 Uhr im Auto auf dem Weg nach Odenthal. Der Wetterbericht schrieb irgendwas von Regen am Nachmittag, sodass ich mich für die ca. 8 km lange Schwarzpulverroute entschied, die ich bis dahin locker geschafft haben sollte.
In Odenthal auf dem Wanderparkplatz Schöllerhof angekommen kam mir sofort ein Gedanke "Die Idee, Vormittags raus zu gehen, hatten offenbar auch andere". Innerhalb von den 5 Minuten, in denen ich mich auf dem Parkplatz fertig gemacht habe, kamen sicher 12-15 weitere Autos mit Naturbegeisterten Leuten angefahren, die offenbar alle noch ein bisschen frische Luft tanken wollten.
Die Tatsache, dass an diesem Parkplatz aber verschiedene Wander- und Radtouren Ihren Anfang haben, besänftigte meine Gedanken dahingehend, dass die Route bestimmt nicht überlaufen sein wird.
Und das war sie dann auch nicht.

Sonntag, 29. Januar 2017
Meine Bewertung:

Vom Bahnhof bis zum Frankenforst quer durch Bergisch Gladbach

Ein kleiner, halb zugefrorener See in einem WaldHeute gibt es mal einen schnellen, kurzen Beitrag zu meiner kleinen 7,7 km "langen" Wanderung am letzten Sonntag.
Ich bin ziemlich spät aufgestanden, sodass für eine weite Tour leider nicht mehr genug Zeit war. Entsprechend entschied ich mich dazu, nach Bergisch Gladbach zu fahren um von dort aus ein paar Kilometer wandern zu gehen. Ich suchte mir vorher eine Tour aus, die mich u.a. an einem der, wie ich finde, schönsten Orte im Kölner Umland vorbeiführte: Der Grube Cox.
Zwei mal war ich schon dort, die Tour sollte also mein dritter Besuch werden.
Mit der S11 fuhr ich bis Bergisch Gladbach und ging vom Bahnhof aus zum Marktplatz, von wo aus im August letzten Jahres die Bergische 50 startete.
Ich ging bis zur Hauptstraße und erklomm dort die erste Anhöhe, die direkt hinter der Kirche nach oben führte.

Samstag, 22. Oktober 2016
Meine Bewertung:

Auf dem Sülzbahnsteig - Von Viadukten und schönen Aussichten

Ein Holzpfosten, an dem ein weißes Blechschild geschraubt ist. Auf dem Blechschild sieht man eine grüne Dampflok, darüber den Schriftzug "Sülzbahnsteig". Im Hintergrund ist eine Weide sowie eine Straße zu erkennen.
Wandern ist schön. Ich glaube, soweit sind wir uns alle einig. Und Wandern auf historischen Pfaden ist noch schöner. Das sehe zumindest ich so. Wobei historische Pfade natürlich sehr weitläufig ausgelegt werden können.
Am vergangenen Dienstag erwanderte ich den Sülzbahnsteig im oberbergischen Lindlar, der zu einigen Teilen auf der Bahntrasse der ehemaligen Sülzbahn errichtet wurde und an die erste und bislang einzige Bahnverbindung zwischen Bergisch Gladbach und Lindlar erinnert. Der Bahnbetrieb wurde zu Beginn der 1960er Jahre eingestellt. Seither standen die eigens für die Sülztalbahn gebauten Trassen und Viadukte ungenutzt herum und verfielen zusehenst, bis sie, im Rahmen des "Alleen-Radwege-Programms", zwischen 2008 und 2013 wieder restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. In diesem Zuge entstand auch der 11 km lange Sülzbahnsteig, von dem ich hier nun sehr gerne berichte.

Sonntag, 28. August 2016

Die Bergische 50 - Marathonwanderung bei Kaiserwetter

50 km in ca. 12 Stunden quer durchs Bergische Land wandern ist eine sehr stolze Leistung.

Diese Leistung erbrachten bzw. erbringen heute unzählige Wanderinnen und Wanderer, die am frühen Sonntagmorgen um 8 Uhr auf dem Marktplatz in Bergisch Gladbach gestartet sind. Ich selbst bin zwar nicht mitgewandert (das tue ich mir nun wirklich nicht an), war aber beim Start dabei und habe mich von der Stimmung, die dort herrschte, anstecken lassen. Die größte Herausforderung für mich dabei war ganz klar das frühe Aufstehen um 5:45 Uhr, um rechtzeitig und mit Frühstück in Bergisch Gladbach anzukommen.

Mittwoch, 14. Oktober 2015
Meine Bewertung:

Entlang der Wupper zwischen Schloss Burg und Müngstener Brücke

Die Müngstener Brücker spannt sich üher die Wupper, umgeben von herbstlichen Wäldern.
Die Müngstener Brücke
Der goldene Oktober ist in meinen Augen der perfekte Wandermonat. Wenn die Bäume in allen Farben erstrahlen und die Sonne ein perfektes Lichtspiel zaubert, gibt es nichts schöneres, als sich vom Farbenspiel der Natur in den Bann ziehen zu lassen.
Dieses Farbenspiel genoss ich am vergangenen Sonntag in Solingen, genauer gesagt zwischen Schloss Burg und der Müngstener Brücke. Ausnahmsweise mit dabei: meine Spiegelreflex-Kamera, um ein paar schöne Fotos dieses Farbenspiels machen zu können, die keinen schwarzen Fleck am Bildrand haben. Mit dem Auto fuhr ich nach Solingen und hatte kurzzeitig das Gefühl, dass halb NRW heute hierher pilgert, um mit der Seilbahn hoch zum Schloss Burg zu fahren.

Montag, 5. Oktober 2015
Meine Bewertung:

Unterwegs zwischen Franzhäuschen und Wahnbachtalsperre

Der "Tag der deutschen Einheit" lockte in diesem Jahr mit fantastischem, spätsommerlichem Oktoberwetter. Dieses Wetter musste einfach genutzt werden und so ging es wieder einmal zur Wahnbachtalsperre. Am 16. August hatte ich euch hier bereits von meinem ersten Ausflug dorthin berichtet und ich schrieb, dass ich dort nochmals hin muss. Am 03.10. war es also soweit und gemeinsam mit meiner Familie zog es mich mal wieder ins schöne bergische Land.
Die Wanderung begann am Parkplatz "Franzhäuschen" in Lohmar. Dort angekommen wurde in uns schnell der Eindruck erweckt, als wäre ganz Lohmar und Umgebung auf den Beinen. Dieser Eindruck erwies sich jedoch später als nicht korrekt, da uns weniger Leute begegneten als erwartet. Die jedoch, die uns begegnet sind, waren irgendwie witzig anzusehen, dazu jedoch später mehr.
Der vor uns liegende, rund 7,2 km "lange" Rundkurs war nahezu perfekt für diesen Tag. Da meine Familie über nicht ganz so viel Wanderroutine verfügt, haben wir bewusst eine etwas kleinere Distanz gewählt, damit diese für alle Mitwanderer auch leicht zu schaffen ist.

Mittwoch, 9. September 2015
Meine Bewertung:

Von leckerem Essen und matschigen Wegen - der Kräuterweg im Bergischen

KraeuterpfadErlebnisreich und Genussreich.

Mit diesen beiden Wörtern lässt sich meine Wandertour vom vorletzten Wochenende denke ich am besten beschreiben. Diesmal hat es mich auf den "Kräuterweg" nach Neunkirchen-Seelscheid verschlagen, wieder ein s.g. "Streifzug" des Bergischen Wanderlandes. Der "Kräuterweg" ist ein rund 15 km langer Rundwanderweg der das Thema heimische Wildkräuter aufgreift und auf 12 Infotafeln über diese berichtet. Wie bei den Bergischen Streifzügen üblich ist auch hier der Weg klar durch rote Wegweiser, diesmal mit der Nummer 19, gekennzeichnet.
Los ging es also am Parkplatz "Am Ehrenmal", welcher direkt an einer Hauptstraße liegt und somit mit dem Auto wirklich sehr gut erreichbar ist. Vom Parkplatz aus gelangt man in wenigen Minuten an eine Kirche, hinter der man den "Wenigerbach" überquert und ich dann zum ersten Mal dachte, dass ich hier falsch sei. Ich dachte, ich sei auf einem Privatgrundstück, da ich direkt in einer Art Garten vor einem Wohnhaus stand.

Dienstag, 28. Juli 2015
Meine Bewertung:

Auf den Spuren des Bergbaus in Rösrath

Schild am Bergbauweg
Hallo zusammen oder besser "Glückauf"!

Nach einer gefühlten Ewigkeit (immerhin über zwei Monate) komme ich endlich mal wieder dazu, einen Beitrag zu veröffentlichen.
Dieser bezieht sich nicht, wie im letzten Post angekündigt, auf den Rheinsteig (hier bin ich überhaupt noch nicht dazu gekommen, mir Gedanken über einen Post zu machen) sondern handelt vom Bergbauweg in Rösrath.
Als Kind des Ruhrgebiets liegt mir der Bergbau sehr am Herzen. Daher war ich sehr erfreut, als ich den Bergbauweg auf der Website des Bergischen Wanderlandes entdeckt habe. Schnell war klar: Da muss ich hin.
Da ich mich als Jugendlicher schon viel mit der Bergbaugeschichte des Ruhrgebiets beschäftigt und die Überbleibsel alter Zechen gesucht habe, war ich gespannt, was mich in Rösrath erwarten würde. Vorab: Ich wurde nicht enttäuscht.
Der Bergbauweg ist ein etwas über 12 km lager Rundweg, dessen Start und Ziel am Bahnhof Hoffnungstal in Rösrath liegt. Erklommen wird der "Lüderich", dessen Bergbaugeschichte bis in die Römerzeit zurückreicht.

Donnerstag, 14. Mai 2015
Meine Bewertung:

Pilgern an Christi Himmelfahrt - Warum auch nicht?!

Eine Steinsäule mit Kerzen - einer der Fussfälle
Als ich Anfang der Woche in die Wettervorhersage für Christi Himmelfahrt geguck habe, war ich eigentlich niedergeschlagen: wolkig, regnerisch und kalt. Naja, dann muss ich meinen Wanderausflug wohl verschieben dachte ich mir. Heute Morgen dann aber ein ganz anderes Bild: strahlend blauer Himmel, nicht kalt - kurzum also das perfekte Wanderwetter.

Nach kurzer Überlegung stand fest: heute Pilgere ich - das bietet sich an Christi Himmelfahrt ja auch irgendwie an. Da ich den Brückentag morgen leider nicht nutzen kann und somit kein langes Wochenende habe, fiel der Jakobsweg schon mal raus ;-) sodass eine Alternative her musste. Der Overrther Pilgerweg, ein Streifzug durchs bergische Wanderland, stellte sich nach kurzer Internet-Recherche als geeignete Tour für den heutigen Tag heraus: mit 8,8 km nicht zu lang (ich habe neue Wanderschuhe die ich erst einlaufen muss) und recht nah an Köln gelegen. Somit machte ich mich also auf zum Overather Bahnhof, wo aus der Pilger(rund)weg seinen Anfang nimmt. Nach wenigen Metern bereits beginnt der Kreuzgang, der uns ab jetzt auf unserem steilen Weg bis Marialinden begleiten wird. Seit mehr als 400 Jahren gibt es den Pilgerweg bereits, welcher insbesondere in
Zeiten der Pest hohen Zulauf fand.

Sonntag, 10. Mai 2015
Meine Bewertung:

Der Kölnpfad - ein ganz eigenes Stück Köln

Eine Karte, die den Verlauf des Kölnpfads zeigt
Rundwanderwege gibt es viele. Durch Regionen, Gebirgszüge, Städte oder um Seenplatten. Aber das sich eine Großstadt einen eigenen Rundwander um sich herum leistet, ist schon eher seltener zu finden. Einer dieser Rundwanderwege um eine Stadt herum ist der Kölnpfad, der, wie der Name es schon vermuten lässt, um Köln herum führt. Auf 171 km lernt der Einheimische, aber auch der Immi (das sagt man in Köln zu "dazugezogenen") oder der Tourist die Metropole am Rhein einmal von einer anderen Seite kennen, fernab von Dom, Brauhäusern und Hohenzollernbrücke mit ihren Liebesschlössern.
Der 2008 eröffnete Kölnpfad ist in 11 Etappen gegliedert und bequem an allen Start- und Endpunkten an öffentliche Verkehrsmittel (die KVB oder S-Bahn) angebunden.

Ich selbst bin eigentlich eher durch Zufall auf den Kölnpfad gestoßen. Nach dem Tipp einer Arbeitskollegin, doch einmal eine Etappe des Pfads zu laufen, habe ich mich über den Kölnpfad informiert und bin gleich in die nächste Buchhandlung, um mir den Wanderführer (14,95 €) und die