Schön wieder hier zu sein - die NRW Tour im Teutoburger Wald | Rastlos - Der Wanderblog

Samstag, 16. September 2017

Schön wieder hier zu sein - die NRW Tour im Teutoburger Wald

Das Gesicht des Hermannsdenkmals in NahaufnahmeEntschuldigung!
Wofür fragt ihr euch jetzt? Ganz einfach: Die NRW Tour liegt schon fast vier Wochen hinter mir und ich komme erst jetzt dazu, mal wieder was zu schreiben. Meine letzten Wochen und Wochenenden haben mir einfach keine Zeit gelassen. Ob TourNatur Messe in Düsseldorf, Einladungen zu Partys, Oktoberfest mit der Familie oder einfach nur der Arbeitstrott ... irgendwas war immer und hat mir die Zeit genommen. Umso mehr freue ich mich, dass ich heute Bereitschaft habe und dabei Zeit finde, zu schreiben. Irre, ich hätte auch nie gedacht, dass ich mal schriftlich festhalte, dass ich mich über den Bereitschaftsdienst freue.

Nun aber geht's weiter mit der NRW Tour. Wo habe ich eigentlich aufgehört?
Ach ja, ich war zuletzte an den Dörenther Klippen. Nach erfolgreicher und schöner Wanderung in Ibbenbüren fuhr ich dann nach Horn-Bad Meinberg. Natürlich regnete es dort als ich ankam - wie sollte es auch anders sein.
Für die beiden Tage im Teuto hatte ich ein kleines Zimmer in einem der zahlreichen Gästehäuser des Kurortes gebucht und wurde nicht enttäuscht. Der Empfang im Gästehaus Spieker war überaus freundlich und das Ambiente direkt einladend und urgemütlich. Die Türrahmen im Flur waren vor kurzem erst frisch gestrichen worden, das verriet der Geruch nach Farbe, der aber nicht weiter störte.
Das Zimmer war ruhig zum Garten gelegen und mit allem ausgestattet, was man braucht.

Nachdem ich mich ein wenig frisch gemacht hatte überkam mich der Hunger. Ich spazierte ein bisschen durch den Ort, sah mir den Kurpark an und ging anschließend in einer kleinen aber recht vollen Gaststätte essen. Bratkartoffeln mit Spiegelein. Manchmal sind es eben die einfachen Dinge des Lebens, die glücklich machen.


Am nächsten Morgen stand ich früh auf, denn ich hatte einen Termin in Detmold zu dem ich nicht zu spät kommen wollte. Nach dem duschen und zog ich mich an und ging frühstücken. Der Hausherr des Gästehauses empfing mich sehr freundlich, grüßte mich mit Namen und zeigte mir meinen Tisch. Auf diesem stand schon, neben einer Schiefertafel mit meinem Namen, eine Etagere mit allerlei Brotaufstrichen, ein Korb mit Brot, Brötchen und einer kleinen Papiertüte für das Lunchpaket, Teller, Besteck, Glas und Tasse.
Zugegeben, das hat mir gefallen. So liebevoll bin ich bisher eigentlich noch nirgendwo zum Frühstück empfangen worden (das Frühstück bei Mutti mal ausgenommen). Ich wurde gefragt, was ich trinken wolle und zusammen mit dem Kaffee wurde mir noch eine Teller mit frischen Wurst- und Käsesorten gebracht. Ich frühstückte und packte mir noch zwei Scheiben Brot ein, die ich während meiner, für den Nachmittag geplanten, Wanderung essen wollte.

Kurz darauf fuhr ich Richtung Detmold und hoch zum Hermannsdenkmal, denn hier hatte ich einen Termin im Kompetenzzentrum Wandern WALK.
Christina und Kerstin erwarteten mich bereits. Die beiden haben extra ihren Sonntag geopfert um sich mit mir zu treffen. Wir setzten uns in einen großen Konferenzraum und unterhielten uns über eine Stunde über das Wandern, den Teutoburger Wald, den Wandertag im kommenden Jahr und über viele, viele andere Dinge. Ich glaube, das Treffen war für alle Beteiligten sehr interessant und aufschlussreich - für mich war es das auf jeden Fall.


Nachdem Christina mich noch zum 118. Deutschen Wandetag im nächsten Jahr eingeladen hatte, der passenderweise in Detmold stattfinden wird, tranken wir im Restaurant nebenan noch einen Cappuccino und verabschiedeten uns anschließend.

Eigentlich war ich für den Nachmittag zum Wandern mit Edda verabredet, die ich an Pfingsten bei der WDR Wanderung durch die Senne kennengelernt hatte. Leider musste sie aber ganz kurzfristig, aufgrund eines tierischen Nofalls, absagen.
So musste ich also notgedrungen allein los. Nachdem ich mich im Gästehaus wandertauglich umgezogen hatte, machte ich mich auf den Weg zu meiner Wanderung auf den Velmerstot, den höchsten Berg des Eggegebirges.


Da diese Wanderung so vielfältig und schön war, habe ich sie in einen separaten Bericht verpacken, den ihr in hier nachlesen könnt.

Nach getaner Wanderung fuhr ich zurück, legte die Füße ein wenig hoch und ging anschließend Essen.
Kurz danach endete ein schöner und erlebnisreicher Tag im Kreis Lippe früh im Bett.
Am nächsten Tag sollte es weitergehen - nach Paderborn, wo schon das nächste Treffen auf mich warten sollte.


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