Zwischen Rheinland und Westfalen um den Sender Langenberg | Rastlos - Der Wanderblog

Mittwoch, 10. Mai 2017
Meine Bewertung:

Zwischen Rheinland und Westfalen um den Sender Langenberg

Der Bismarckturm mit seiner Antenne steht zwischen BäumenNeue Regionen in NRW erkunden - genau das habe ich mir in meinem Jahresrückblick 2016 für dieses Jahr vorgenommen. Der Anfang ist hiermit gemacht, denn vor kurzem war ich erstmals im Neanderland, genauer gesagt in und um Langenberg, das wahrscheinlich vielen für seinen "Sender" (WDR Sender Langenberg) bekannt ist.
Für diesen Tag hatte ich mir einen 6,5 km "langen" Wanderweg ausgesucht, den ich gemeinsam mit meiner Family bestreiten wollte.

Ausgangspunkt der Tour war der Parkplatz Nizzatal in Velbert-Langenberg. Bereits bei der Anfahrt dorthin boten sich viele Blicke auf die kaum übersehbaren Sendemasten, die in ihrer heutigen Form die Region seit 17 bzw. 27 Jahren prägen.

Auf den Höhen über Velbert-Langenberg


Vom Parkplatz Nizzatal aus gingen wir in Richtung des Schwimmbades, das nur wenige Meter entfernt liegt. Dort bogen wir auf einen (leider sehr, sehr matschigen) Waldweg ab, der uns einige hundert Meter bergauf trieb, wobei wir im Slalom versuchten, tiefen, schlammigen Traktorspuren auszuweichen.
Viele Minuten und einige Anstrengung später erreichten wir die Straße am oberen Ende den asphaltierten Höhenweg, dem wir ein Stück folgten und somit geradewegs auf die bekannten Sendemasten des Langenberger Senders zusteuerten.
Vor dem ersten Mast bogen wir links auf einen Feldweg ein und folgtem dem Zaun, der das Gelände des Senders umschließt. Ein gelbes  Schild warnt vor einem elektromagnetischen Feld - wohl nicht ungewöhnlich an einem Sendemast :-)
Am Ende des umzäunten Geländes bogen wir nach links ab und folgten für kurze Zeit der Straße "Am Bertram" bis zum Gebäude des Wendepunkt e.V., hinter dem wir links bergab wanderten und auf die Hordtstraße zuliefen, die wir dann überquerten.
Nach einem kurzen aber steilen Anstieg standen wir auf einem Parkplatz, von dem aus ein breiter Schotterweg zum Bismarckturm führte. Wir wanderten jedoch parallel zu dem Schotterweg über einen naturbelassenen Pfad, an dessen Ende eine Treppe zum Bismarckturm hinaufführt.

Der Bismarckturm auf dem Hordtberg


Der 28 Meter Hohe Bismarckturm wurde 1906 fertiggestellt und dient nach wie vor als Ausflugsziel. Am Turm finden sich verschiedene Freizeiteinrichtungen wie ein Grillplatz oder ein neu errichteter Kletterpark. Die an den Turm angrenzende Gaststätte soll Ende diesen Jahres vollständig abgerissen und durch eine kleinere, aber nicht mehr direkt anliegende ersetzte werden.

Nach einer ausgiebigen Rast direkt am Fuße des Turms wanderten wir weiter, vorbei am Kletterpark und einen serpentinenartigen Weg hinab Richtung Langenberg.
An der Straße "Klippe" bogen wir links ab. Diese Straße ist mit sehr schönen, alten Stadtvillen geschmückt, von denen die ein oder andere zum bestaunen einlädt.
Am Ende der "Klippe" folgten wir der "Panner Straße" ein paar Hundert Meter, um dann, kurz nachdem wir den Deilbach überquert hatten, nach links in Richtung eines Spielplatzes abbogen.

Der schmale Deilbach bildete in früheren Zeiten in Langenberg die Grenze zwischen der preußischen Grafschaft Mark und dem Herzogtum Berg, heute Rheinland und Westfalen.

Hinter dem Spielplatz führt eine schmale Brücke erneut über den Bach und zu einer Treppe, welche wiederum an der Rückseite einer Gardinenfabrik entlang zu einer Straße führt.
Der Straße folgten wir bis zu einer Gabelung, wanderten hier links und gelangen so wieder zum Schwimmbad - unserem Ausgangspunkt.

Alles in allem eine Tour, die man gemütlich in ca. 1,5 - 2 Stunden schaffen kann. Aufgrund des absolut matschigen Weges zu Beginn und des hohen Asphaltanteils würde ich diese Tour jedoch keine zweitem mal mehr wandern.




Liebe Grüße,
Timo

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