Rastlos - Der Wanderblog | Wandern in NRW

Mittwoch, 19. April 2017

Neue Ausgabe "Wunderbar wanderbar unser NRW" ab sofort erhältlich

Das Heftchen liegt auf zwei Ästen. Daneben ein Tannenzapfen und ein Bündel Stroh
Endlich ist es wieder soweit: Jedes Jahr im April erscheint eine neue Ausgabe "Wunderbar wanderbar unser NRW". Auch in 2017 präsentiert Wanderpapst Manuel Andrack in Zusammenarbeit mit Busse & Bahnen NRW wieder acht verschiedene Wandertouren, verteilt in ganz Nordrhein-Westfalen.

Zwischen Eifel und Teutoburger Wald sowie zwischen Siegen-Wittgenstein und Niederrhein erstrecken sich bekannte und weniger bekannte Wandertouren, die Manuel Andrack wie gewohnt und mit handgezeichneter Wanderkarte auf lockere Art und Weise präsentiert.

Montag, 17. April 2017
Meine Bewertung:

Dem Himmel so nah auf der Glessener Höhe

Eine Treppe aus Holzbohlen schlängelt sich einen Berg hinauf. Rechts und links wachsen Bäume. Über 20 Grad, blauer Himmel und Sonnenschein - ein Wetter, bei dem man einfach dahinschmelzen und rausgehen muss. So waren die Wetteraussichten am Sonntag vor Ostern. Perfektes Wanderwetter!
Ich entschied mich für eine Wanderung auf die Glessener Höhe. Den Tipp, diese künstliche Erhebung (immerhin der zweithöchste Punkt zwischen Bergischem Land und Eifel) zu besuchen, habe ich aus dem Wanderbuch "Wandern mit Kindern rund um Köln" und fand ihn, auch wenn ich inzwischen gerade so das kindliche Alter hinter mich gebracht habe, ziemlich ansprechend.
Von Köln aus war der Weg bis Glessen nicht allzu weit und auch die verlockende Aussicht auf ein Gipfelkreuz (tatsächlich mein erstes) inkl. Gipfelbuch bestärkte meine Entscheidung.
Also Sachen gepackt, Schuhe an und los, mal sehen, wie kindgerecht diese Tour wirklich ist.

Donnerstag, 6. April 2017

So weit die Füße tragen: Das Phänomen der Marathonwanderungen

Ein Wegweiser steht vor einer schönen Berglandschaft. Auf dem oberen Schild des Wegweisers, das nach rechts zeigt, steht "Start 14 km". Das mittlere zeigt geradeaus und darauf steht "Arzt 300m". Das untere zeigt nach links und trägt die Aufschrift "Ziel 86km".
Sie heißen Mammut- oder Megamarsch, lassen sich selbst an seine persönlichen Grenzen herantreten oder sie glatt überschreiten und scheinen momentan der absolute Trend in der Wanderszene zu sein: Marathonwanderungen.
Bis 100 km und mehr sind keine Seltenheit bei diesen Events, die einen 24 Stunden (oder auch mehr) nonstop durch die Botanik, über Felder und Wiesen, durch Wälder und über Stock und Stein jagen.
Seit einem Jahr bemerke ich, dass diese Events immer mehr werden und in allen Regionen Deutschlands gefühlt wie Pilze aus dem Boden schießen.
Vielleicht liegt mein Empfinden aber auch einfach daran, dass ich momentan gezielter danach suche und weil ich mir immer häufiger die Frage stelle "Was zum Teufel soll das?" bzw. "Warum zur Hölle tut man sich das an?"
Erst vor ein paar Tagen bekam ich per Mail einen Pressemitteilung, dass nun endlich Marathonwanderung XY wieder in NRW und damit zu ihren Ursprüngen zurückgekehrt ist.

"Weiter, immer weiter. Bis jeder Muskel brennt."