Etappe 11 und das Ende des Kölnpfads | Rastlos - Der Wanderblog

Montag, 13. März 2017
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Etappe 11 und das Ende des Kölnpfads

Ein Laternenmast, auf dem die Symbole des Kölnpfades aufgeklebt sind. Ein weißer Kreis auf schwarzem Grund und eine rot-weiße Flagge mit schwarzem Dom am RandHattet ihr auch schon mal das Gefühl, etwas nicht richtig beendet zu haben? Das Gefühl, dass irgendwas fehlt, um mit einer Sache abschließen zu können? Dann wisst ihr, wie es mir am vergangenen Sonntag ging.
Vom Kölnpfad habe ich bereits mehrfach hier berichtet. 171 km schlängelt er sich um Köln herum, aufgeteilt in 11 Etappen. 10 Etappen habe ich schon vor einiger Zeit hinter mich gebracht, auf die letzte und 11. hatte ich bislang weniger Wert gelegt, da ich diese Tour im Grunde schon mehrmals in entgegengesetzter Richtung gestückelt gelaufen bin.
Für das Gefühl, den Kölnpfad komplett gewandert zu sein, fehlte die letzte Etappe von Zündorf zur Rodenkirchener Autobahnbrücke aber trotzdem noch. Und so entschied ich mich an Sonntag, die rund 8 km lange und durchweg am Rheinufer entlangführende Tour spontan zu wandern und den Kölnpfad so endlich offiziell zu beenden.

Mit der Linie 7 ist man in etwa einer halben Stunde in Zündorf, einem der südlichsten Stadtteile des rechtsrheinischen Kölns. Der Weg zur Freizeitinsel Groov, hier führt der Kölnpfad offiziell vorbei, ist gut ausgeschildert und dauert keine 5 Minuten. Aufgrund des sehr guten Wetters war die Groov gut besucht und die Restaurants und Gastwirtschaften ziemlich voll. Über eine Brücke gelangt man letztlich zum Rheinufer, dem man im Grunde nur noch bis zur nächsten Brücke folgen muss, um den Kölnpfad offiziell zu beenden.

Nach etwa 1/3 des Weges traf ich einen Arbeitskollegen, der mich noch spontan zum Kaffee einlud - danke nochmal Michael.

Die ehemalige Brasseur-Kaserne


Eine Hinweistafel, die davor warnt, die Wege zu verlassenEin Stück des Weges führt über das Gelände der Westhovener Aue, früher Truppenübungsplatz und Gebiet der belgischen Brasseur-Kaserne. Hinweisschilder warnen vor eventuellen Munitionsresten, weshalb das Betreten des Geländes außerhalb der Wege verboten ist.
Wer Zeit hat, sollte einen Abstecher durch und zum anderen Ende der Westhovener Aue machen. Inmitten des grünen Gebietes befindet sich ein See, der zum Verweilen einlädt. Weiter zur Straße hin kann man noch die letzten Reste der ehemaligen Kaserne wie bspw. den Appellplatz oder die Fundamente alter Garagen und anderer Gebäude entdecken.
Wieder am Rheinufer sind dann ebenfalls noch die letzten Reste des ehemaligen Sturmboothafens in Form einer unübersehbaren Einmündung gut zu erkennen.
Die kurze, anspruchslose Tour lädt zum gemütlichen Rheinspaziergang ein und belohnt mit einer angenehmen Stille und Eindrücken der Großstadt, die man so vielleicht noch nicht kennt.

Ich bin dann von der Rodenkirchener Brücke noch ein wenig weiter zur Südbrücke gewandert und habe von dort aus den Heimweg angetreten.
Mit dem Kaffeeabstecher insgesamt eine Tour von knapp 13 km Länge.


Liebe Grüße,
Timo

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