Der Blick zurück ... Das Wanderjahr 2016 | Rastlos - Der Wanderblog

Freitag, 30. Dezember 2016

Der Blick zurück ... Das Wanderjahr 2016

Eine Collage mit 8 verschiedenen Bildern
Hallo zusammen! Schon wieder ist ein Jahr vorbei. Man, wo ist die Zeit, wo sind all die Tage und Wochen nur geblieben? Dabei fühlt es sich doch so an, als wäre vor kurzem erst Silvester gewesen. Ist das Jahr 2016 wirklich schon wieder zu Ende?
Ja, ganz offensichtlich.

Schaue ich jetzt auf den Kalender, so haben wir den 30.12. - das Jahr liegt so gut wie hinter uns. Es ist nun die Zeit, in der in diversen Fernsehsendungen dem Jahr gedacht wird.
Was ist gewesen? Was ist passiert? Wer ist gestorben?

All diese Fragen beantworten die Medien für uns. Aber mal ehrlich, sollten wir uns diese Fragen nicht selbst auch einmal beantworten? Und sollten wir die Fragen nicht viel persönlicher stellen?

Was habe ich geleistet? Was habe ich verbockt? Was habe ich gut gemacht?

Und natürlich darf hier auch der Frageklassiker nicht fehlen: Was will ich im nächsten Jahr anders machen?

Ich habe mir diese Fragen zum in den vergangenen Tagen auch mal gestellt und die Antworten, die gibt's jetzt hier in meinem

Jahresrückblick auf das Wanderjahr 2016,

welcher nicht nur mein letzer Beitrag für dieses Jahr, sondern auch gleichzeitig der 50. Blogbeitrag überhaupt ist. Juhu!
Das bringt mich natürlich direkt zur ersten Frage:

Was ist gewesen bzw. was habe ich geleistet?

Um Himmels Willen, dass soll jetzt hier keine Lobhudelei werden. Viel mehr möchte ich einfach mal mein Wanderjahr Revue passieren lassen und auch nochmal an die ein oder andere Wanderung zurückdenken, die es nicht zu einem eigenen Beitrag hier geschafft hat.
Gründe dafür gibt es verschiedene. Der Dümmste aber ist: Ich hatte keine SD-Karte in meiner Kamera und daher kein Bildmaterial.
Ein hoher, runder und gemauerter Turm mit einem Spitzdach und einem roten Rundbalkon. Der Anbau links hat eine große Glasfassade.
Dazu komme ich aber später denn ich möchte die Reihenfolge, wenn möglich, einhalten und so denke ich gerade an meinen Neujahrsspaziergang, der mich entlang der Stadtmauer um das alte Köln herumgeführt hat. Für Kölner, Immis und Touristen wirklich ein schöner, sehenswerter Spaziergang, den ich nach dem 01.01. noch öfter, auch mit Freunden, hinter mich gebracht habe.
Im Übrigen werde ich die Beiträge, um die es hier geht, sofern möglich verlinken, damit ihr ohne großen Suchaufwand direkt reinlesen könnt.
Die Stadtmauertour war meine einzige Wanderung im Januar und so dauerte es doch tatsächlich bis Ende Februar, bis ich mich mal wieder auf die Socken gemacht habe.
Ich hatte mir eine schöne Tour in der Eifel rausgesucht. Dort angekommen musste ich dann feststellen, dass ich das GPS-Gerät, auf dem sich die Tourdaten befanden, zuhause vergessen hatte. Das es sich hier um eine nicht offiziell ausgeschilderte Route handelte, hatte ich also auch keinerlei Möglichkeit, mich anderweitig zu orientieren. In meiner "Verzweiflung" fiel mir dann nichts besseres ein, als meinem Unmut in einem Facebook-Video Luft zu machen und meine Situation in die Welt hinaus zu tragen. Praktischer Nebeneffekt: Zum ersten Mal gab es ein Gesicht zu meinem Namen.
In der Nähe dann entdeckte ich dann aber die Steinbachtalsperre, die dann mein ungeplantes Wanderziel darstellte.
So schön die Natur auch war, aber an Schildern hat's dort echt gemangelt und so irrte ich förmlich über mehrere Stunden völlig orientierungslos entlang der Steinbachtalsperre. Absolut kein schönes Erlebnis.

Fast so ruhig wie der Januar und Februar gestaltete sich auch der März. Um den Blog ein wenig zu füllen rief ich die "Rastlos-Videowoche" ins Leben, in der hier jeden Tag ein neuer Beitrag veröffentlicht wurde, in dem Videos zu speziellen Themen rund ums Wandern präsentiert wurden. Vom Rucksackkauf und dessen Einstellung über die allgemeine Ausrüstung bis hin zum Extremwandern waren einige sehr interessante Beiträge vorhanden.
Ende März dann, am Ostersamstag, wanderte ich mit meiner Familie durch die Wälder von Duisburg. Zwischen A40 und Sechs-Seen-Platte hatten wir einen entspannten Nachmittag. Hier entdeckten wir nebenbei noch einen alten Steinbruch den selbst mein Vater, geboren und aufgewachsen in Duisburg, nicht kannte. Warum es hier keinen Beitrag gibt weiß ich auch nicht so genau. Hier aber jetzt ein paar Fotos dieser Tour.


Im wettermäßig eher durchwachsenen April entdeckte ich dann zufällig den Kölner Grüngürtel Rundweg als ich auf dem Weg zu einer Hochzeit war. Auf ihm entdeckte ich doch tatsächlich noch Ecken, die ich auf dem Kölnpfad noch nicht gesehen hatte. Wochen später wanderte ich dann eine weitere Etappe des Grüngürtel Rundwegs, die mich dann aber nicht mehr überzeugte, weshalb es bei dem einen Bericht geblieben ist.
Der Mai brachte ein bisschen frischen Wind in den Blog. Zum einjährigen Bestehen am 03.05. spendierte ich ihm einen neuen Anstrich und mehr Informationsseiten. So erklärt z.B. die Seite "Über Rastlos" wie ich zum Wandern und der Blog zu seinem Namen kam. Im gleichen Monat startete auch der Instagram-Kanal von Rastlos, auf dem ich seither immer mal wieder Fotos von unterwegs poste.
Das nutzte ich dann auch zum ersten Mal am 08.05., als ich an Christi Himmelfahrt bei herrlichem Wetter von Köln nach Brühl pilgerte. Das Ziel dieser Wandertour war das Barockschloss Augustusburg im Herzen von Brühl.
Wenige Tage später erwanderte ich nochmal, begleitet von einer guten Freundin, die in meinen Augen schönste Etappe des Kölnpfads von Thielenbruch nach Bensberg.
Der Juni blieb, mit Ausnahme der schon erwähnten zweiten Grüngürteletappe, leider wanderfrei,
Im Juli dann trieb es mich für einen Tag weg aus NRW und so fuhr ich nach Ahrweiler in Rheinland-Pfalz, um mal das Ahrtal zu erkunden, Das war eine der schönsten und abwechslungsreichsten Touren in diesem Jahr, an die ich mich noch gern zurückerinnern werde. Hier aber ereignete sich der Eingangs erwähne Fauxpas in Form einer vergessenen SD-Karte. Da mein altes Handy (das inzwischen auch ersetzt wurde) leider auch keine schönen Fotos machen konnte, habe ich von dieser Tour, mit Ausnahme meiner Erinnerung, nichts mitnehmen können. Ich habe mir jedoch geschworen, im nächsten Jahr nochmal die gleiche Tour zu wandern um anschließend davon berichten zu können.

Der sonnig warme August lockte mich (mal wieder) ins Kölner Umland. Da die Straßenbetriebe NRW für ein regelrechtes Verkehrschaos sorgten, musste eine Tour in der Nähe her und so wanderte ich auf dem Klüttenweg bei Bornheim, vorbei am Grab des Schriftstellers Heinrich Böll. Etwa zwei Wochen später fiel der Startschuss zur ersten Ausgabe des Wanderevents "Bergische 50", einer 50 km langen Marathonwanderung durch das bergische Land. Mitgewandert bin ich hier zwar nicht, aber den Start in Bergisch Gladbach konnte ich mir nicht entgehen lassen,

Erst New York zum staunen, dann der goldene Oktober zum abschalten


Der September begann mit einem Besuch auf der Tournatur, der größten Wander- und Trekkingmesse, die jedes Jahr parallel zum Caravansalon in Düsseldorf stattfindet. Diverse interessante Vorträge, Informationsstände und Outdoorbekleidung zu Messepreisen versüßten mir einen verregneten Samstag.
In Sachen Wandern war im September eine Großstadtwanderung angesagt. Acht Tage verbrachte ich in der amerikanischen Metropole: New York City. Im extra für diese Reise eingerichteten Blog berichtete ich täglich von der Reise, die mich noch lange danach beschäftigt hat. Erschlagen von Eindrücken und mit einem gehörigen Jetlag in den Knochen war ich den restlichen Monat dann nicht mehr in der Lage wandern zu gehen, sodass es erst im Oktober weiterging - dann aber so richtig.

Der Beginn des letzten Quartals sollte (wie jedes Jahr) der schönste Wandermonat werden. Von einigen schönen Touren habe ich hier berichtet. Egal ob die Villeseen in Erftstadt oder Sülzbahnsteig, schöne Wanderungen gab es einige im Oktober. Während meines Urlaubs erwanderte ich endlich auch mal wieder das Ruhrgebiet. Ich bestieg die Halde Haniel und wanderte durch die Haard bei Haltern am See. Im Oktober habe ich mich dann auch zum ersten Mal an einen Produkttest herangetraut, den ich euch natürlich hier auch nicht vorenthalten habe und der im November von einem zweiten ergänzt wurde.

Mit dem November beginnt dann auch schon wieder die stressige Arbeitszeit, die mich leider jedes Jahr so sehr einnimmt, dass ich kaum zum Wandern komme. So auch in diesem Jahr, in dem ich im November nicht ein einziges Mal meine Wanderschuhe schnüren konnte.
Dafür belohnte mich der Dezember dann mit einer einzigartigen, mystischen Nebelwanderung zwischen Langwaden und Helpenstein, zwei kleineren Stadtteilen von Grevenbroich. In einer derartigen Atmosphäre zu Wandern war schon was tolles!

Und nun haben wir Ende Dezember. Wir können die Stunden bis 2017 schon zählen. Das bringt mich nun zum bereits erwähnten Frageklassiker:

Was möchte ich im nächsten Jahr (anders) machen?

Diese Frage kann ich komischerweise ganz leicht beantworten, wenn es ums Wandern und den Blog geht:

- Ich möchte einem Wanderverein beitreten um die Pflege von Wanderwegen zu fördern und um neue, wanderbegeisterte Menschen kennenzulernen
- Ich möchte Wanderurlaube in NRW-Regionen machen, von denen ich hier noch nicht berichtet habe (z.B. Sauer- und Münsterland)
- Ich möchte euch hier mehr Bewegtbilder präsentieren, um die Wanderbeichte noch erlebbarer zu machen
- Ich möchte mindestens eine Wanderung von und mit Dagmar von www.wandernköln.de machen weil ich die ihr Engagement einfach toll finde
- Ich möchte nochmal ins Ahrtal fahren und endlich Fotos machen ;-)

Das wären meine Vorsätze für 2017. Was ich davon in die Tat umsetze werden wir noch sehen. Ich bin jedenfalls guter Dinge :-)
Natürlich möchte ich auch in diesem Beitrag nicht auf die obligatorischen Bilder am Ende verzichten. Sie sind diesmal quer durchs ganze Wanderjahr gemischt und tauchen zum Teil in diesem Beitrag zum ersten Mal auf.

Ich wünsche euch ein gesundes, neues Jahr 2017 und freue mich, wenn wir uns bald wiederlesen.




Liebe Grüße,
Timo

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