Entlang der Dhün durch Leverkusen Schlebusch | Rastlos - Der Wanderblog

Sonntag, 27. Dezember 2015
Meine Bewertung:

Entlang der Dhün durch Leverkusen Schlebusch

Eine Karte auf der der gesamte Rundkurs eingezeichnet ist

Es geht wieder los - endlich.
Oh man, ich sag's Ihnen, ich habe es wirklich vermisst. Nach 6-8 Wochen Pause, ich weiss es nicht mehr ganz genau (auf jeden Fall viel zu lang) konnte ich mir vor einigen Tagen endlich mal wieder die Wanderschuhe anziehen und raus in die Natur. Der letzte Post in diesem Jahr handelt von meiner letzten Wanderung.
Aus den Leverkusener Stadtteil Schlebusch fiel meine Wahl - fürs Erste muss das erstmal reichen.
Hätte ich mich doch bloß für was anderes entschieden ...

Okay, zugegeben, das klingt jetzt hart, aber genau das war mein Urteil nach dem ersten Drittel der rund 15 km langen Strecke. Dieses Drittel war dermaßen öde, grau. asphaltiert und schlecht, dass ich kurz davor war, direkt wieder abzubrechen. Genauer will ich auf diesen Teil der Etappe auch nicht eingehen ... bzw. kann es auch gar nicht ... es gibt einfach nichts tolles zu berichten- mit einer Ausnahme: Dem im 13. Jahrhundert erbauten Schloss Morsbroich. Ein Blick in den Innenhof des Schlosses lohnt sich - und ist kostenfrei ;)
Hier überspringe ich jetzt ein paar Kilometer und setze erst wieder hinter dem Sportverein "SV Bergfried" ein. Nachdem der Leimbach überquerrt wurde und man eine kleine Anhöhe hinaufgewandert ist, bietet sich einem ein wunderbarer Blick bis auf die 'Skyline' von Köln. Das Wetter spielte leider nicht so mit, weshalb auch das Foto etwas grau geraten ist.
Die kölner Skyline mit Domspitzen und Kirchen sowie Hochhäusern im grauen Nebel
Die Skyline von Köln - im Nebel verschwunden
Wie ins Sauerland versetzt fühlt man sich, wenn man durch das kleine Örtchen/Dörfchen läuft, welches einen unmittelbar hinter dem tollen Ausblick erwartet. Über die Straße "Im Mittelbusch" lässt man das Dörfchen hinter und über sich und wandert über den Feldweg "In der Aue" bis zur Hauptstraße, welche man überquert und vor einem Reiterhof wieder links abbiegt. Erneut wird die Dhün überquert (das erste Mal direkt am Anfang der Tour) und man wandert einige Kilometer durch ein schönes Waldstück. An einer weiteren Dhünüberquerung passiert man ein altes Stauwehr, welches augenscheinlich schon länger nicht mehr in vollem Umfang nutzbar ist.
Nach kurzer Zeit wechselt man auf den "Hammerweg", den man jedoch vor der nächsten Dhünbrücke jedoch wieder verlässt und stattdessen noch einige Meter neben der Dhün entlangwandert. Nachdem man einige Stufen emporgestiegen ist findet man sich auf der Straße "Am Scherfenbrand" wieder, auf der man nach rechts abbiegt und sich nach kurzer Zeit wieder an seinem Startpunkt wiederfindet.
Diese Tour habe ich aus dem Buch "Winterwanderungen - 21 wildromantische Wanderungen zwischen Eifel und Bergischem Land" des Verlagshauses "J.P. Bachem". Bislang habe ich mit Wanderführern aus diesem Verlagshaus eigentlich nur gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht. Diese Tour jedoch - nein, die war nichts. Liebes Verlagshaus J.P. Bachem, bitte beim nächsten Mal selbst mal Wandern gehen, bevor man einen Wanderführer veröffentlicht.
Nachstehend noch ein paar Fotos ... auch wenn es diesmal nicht so viel zu fotografieren gab.

Schloss Morsbroich mit seiner gelben Fassade, einer kleinen Freitreppe und vielen Fenstern
Schloss Morsbroich
Ein kreisförmiger Wassergraben um das Schloss Morsbroich
Der kleine Wassergraben um Schloss Morsbroich
Ein kleines, schiefes Fachwerkhaus mit einer roten Tür und grünen, geschlossenen Fensterläden
Ein altes, schiefes Fachwerkhaus
Ein altes, rostiges Stauwehr im Wald mit verrotteten Balken, aber einem neuen, blauen Motor
Ein altes Stauwehr ... nur der Motor scheint neu zu sein
Ein Fluss, der sich zwischen einer Straße und einem Feld hindurch schlängelt, umringt von Bäumen
Die Dhün schlängelt sich durch Schlebusch
Ein Suchschild an einem Zaun. Gesucht wird ein Schwein
Was hier nicht alles gesucht wird ...

Liebe Grüße,
Timo Krause

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