Mittwoch, 18. Januar 2017

Probiert: Die Trek'n Eat Trekking-Kekse

Die silberne Packung Trek'n Eat Kekse umgeben von Ästen. Vor der Packung lehnt ein Keks
Irgendwann im letzten Jahr, ich war mal wieder in einem großen Outdoorgeschäft in der Kölner Innenstadt, habe ich mal wieder einen meiner berüchtigten Spontankäufe getätigt. Das ist mir ja schon einmal bei dem Falthocker passiert. Diesmal aber waren es Kekse. Am vergangenen Wochenende dann habe ich diesen Spontankauf in meiner Süßigkeitenkiste wiedergefunden. Ich hatte die Kekse nach dem Kauf dort hineingelegt und anschließend schlicht und einfach vergessen. Und das, obwohl ich die Kekse schon einmal gekauft und für gut befunden habe. Nun schlummert also eine noch verschlossene Packung in der Kiste und ich dachte mir, dass ich euch die Kekse hier einfach mal vorstelle.

Einige werden die Kekse wohl mit den s.g. "Panzerkeksen" aus dem EPA der Bundeswehr in Verbindung bringen. Ich selbst habe zwar keinen Wehrdienst geleistet, habe mir die Ähnlichkeit aber von Freunden bestätigen lassen. Ich denke, auch in Sachen Nährwert steht der Trek'n Eat-Keks dem Verwandten aus dem EPA in nichts nach, dazu aber gleich mehr.

Freitag, 30. Dezember 2016

Der Blick zurück ... Das Wanderjahr 2016

Eine Collage mit 8 verschiedenen Bildern
Hallo zusammen! Schon wieder ist ein Jahr vorbei. Man, wo ist die Zeit, wo sind all die Tage und Wochen nur geblieben? Dabei fühlt es sich doch so an, als wäre vor kurzem erst Silvester gewesen. Ist das Jahr 2016 wirklich schon wieder zu Ende?
Ja, ganz offensichtlich.

Schaue ich jetzt auf den Kalender, so haben wir den 30.12. - das Jahr liegt so gut wie hinter uns. Es ist nun die Zeit, in der in diversen Fernsehsendungen dem Jahr gedacht wird.
Was ist gewesen? Was ist passiert? Wer ist gestorben?

All diese Fragen beantworten die Medien für uns. Aber mal ehrlich, sollten wir uns diese Fragen nicht selbst auch einmal beantworten? Und sollten wir die Fragen nicht viel persönlicher stellen?

Was habe ich geleistet? Was habe ich verbockt? Was habe ich gut gemacht?

Und natürlich darf hier auch der Frageklassiker nicht fehlen: Was will ich im nächsten Jahr anders machen?

Ich habe mir diese Fragen zum in den vergangenen Tagen auch mal gestellt und die Antworten, die gibt's jetzt hier in meinem

Jahresrückblick auf das Wanderjahr 2016,

welcher nicht nur mein letzer Beitrag für dieses Jahr, sondern auch gleichzeitig der 50. Blogbeitrag überhaupt ist. Juhu!

Dienstag, 6. Dezember 2016

Durch Schwaden waten: Eine mystische und kalte Nebenwanderung zwischen Langwaden und Helpenstein

"Und nun die Wettervorhersage für Samstag den 03. Dezember: Nach Nebelauflösung sonnig bei einer Temperatur von bis zu 5°C...".

So in etwa klang der Wetterbereicht am Freitagabend.
Sonnig? 5°C? Perfektes Wetter für eine Winterwanderung nach der ich mich schon sehr lange mal wieder sehnte.
Okay, im Großraum Köln definiert man eine Winterwanderung wahrscheinlich anders als im Schwarzwald aber eins habe beide gemeinsam: Für eine Winterwanderung muss es schön kalt sein.
Meine letzte Winterwanderung liegt schon zwei Jahre zurück. Damals erwanderte ich die 3. Etappe des Kölnpfad und habe Winterwanderungen bei 0-5°C und schönem Wetter seither in guter Erinnerung.

So schnell wie der Entschluss gefasst war, so schleppend verlief die Suche nach einer geeigneten Strecke denn im Winter ist es für mich immer recht schwer, eine Wanderroute zu finden.

Samstag, 26. November 2016

Der Uquip Trinity Falthocker - Wie wär's mal mit Gemütlichkeit?

Der Falthocker von oben. Zu sehen ist die dreieckige, petrolfarbene Sitzfläche und ein Teil des goldenen Gestänges.
Ihr kennt das doch bestimmt auch, oder? Ihr seht etwas in einem Geschäft und denkt euch: "Das muss ich haben!"
Natürlich spielt es da überhaupt keine Rolle, ob man eine Verwendung für den Artikel hat oder nicht - er muss dann einfach gekauft werden.
Ein sehr guter Freund von mir nennt dieses Phänomen oft "Halsschmerzen".
Er (kommt aus der Pause wieder): "Schau mal - ich habe mir gerade was gegen meine Halsschmerzen gekauft."
Ich (im guten Glauben, er war in der Apotheke): "Warum hast du auf einmal Halsschmerzen?"
Und so wie ich das letzte Wort ausspreche hält er mir einen Satz neuer Schuhe unter die Nase ...
Mehr muss ich glaube ich nicht sagen denn ich vermute, jeder weiß, was ich meine.

Dienstag, 15. November 2016

Die Haard bei Haltern am See - Von Herbstdeko und komischen Pilzen

Im Vordergrund befindet sich Wasser. Es ist nebelig, die Sonne geht unter. Auf der anderen Uferseite sieht man Bäume und eine Kirche.
So spielt das Leben: Kaum ist der Urlaub vorbei und die Arbeit fängt wieder an, so findet man kaum Zeit, etwas zu schreiben.
Jetzt aber!
Während meines Urlaubs war ich zum ersten mal in Haltern am See unterwegs. Haltern liegt ziemlich genau auf der Grenze zwischen Ruhrgebiet und Münsterland und erlangte Anfang letzten Jahres durch den Germanwings-Absturz traurige Berühmtheit.
In Haltern liegt die Haard, eine etwa 55 km² große, so gut wie unbebaute Hügellandschaft aus Sandstein die sich wunderbar zum Wandern eignet. Diverse Wanderwege durchziehen die Landschaft und so ging es für uns, meine Familie und mich, Ende Oktober für ein paar Stunden nach Haltern am See.
Die 9,3 km lange Tour hatten wir uns zuvor online bei GPSies rausgesucht und dachten, diese in gemütlichen drei Stunden zu schaffen. Soviel vorweg: Wir haben mehr als vier Stunden gebraucht!

Freitag, 28. Oktober 2016

Auf die Halde Haniel oder "Auf Kohle gewandert"

Auf einer Anhöhe aus schwarzem Gestein stehen mehrere, bunt bemalte, ca. 2 Meter hohe Holzbalken. Im Hintergrund ist vernebelt das Panorama über Bottrop und Gelsenkirchen zu erkennen.Ein Sonntag im Oktober. Kein perfektes Wetter, zum zu Hause bleiben aber zu schön.
Genau das richtige Wetter für eine kurze Wanderung mit der Familie auf einen der Berge des Ruhrgebiets - eine Halde.
Halden entstanden zu Zeiten des Steinkohlebergbaus aus überschüssigem Abraum, das bei der Förderung der Steinkohle mitgewonnen wurde, aber nicht genutzt werden kann. Meist bestehen diese Halden aus wertlosem Gestein.
In den vergangenen Jahrzehnten wurde eine Vielzahl der fast 90 Ruhrgebietshalden rekultiviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So auch die Halde Haniel, die mit fast 130 Metern eine der höchsten oder gar die höchste Halde ist, die durch den Steinkohlebergbau entstand.
Seit 1987 ist die Halde mit einem Kreuzweg ausgestattet, auf dem alljährlich eine Karfreitagsprozession stattfindet.