Samstag, 26. November 2016

Der Uquip Trinity Falthocker - Wie wär's mal mit Gemütlichkeit?

Der Falthocker von oben. Zu sehen ist die dreieckige, petrolfarbene Sitzfläche und ein Teil des goldenen Gestänges.
Ihr kennt das doch bestimmt auch, oder? Ihr seht etwas in einem Geschäft und denkt euch: "Das muss ich haben!"
Natürlich spielt es da überhaupt keine Rolle, ob man eine Verwendung für den Artikel hat oder nicht - er muss dann einfach gekauft werden.
Ein sehr guter Freund von mir nennt dieses Phänomen oft "Halsschmerzen".
Er (kommt aus der Pause wieder): "Schau mal - ich habe mir gerade was gegen meine Halsschmerzen gekauft."
Ich (im guten Glauben, er war in der Apotheke): "Warum hast du auf einmal Halsschmerzen?"
Und so wie ich das letzte Wort ausspreche hält er mir einen Satz neuer Schuhe unter die Nase ...
Mehr muss ich glaube ich nicht sagen denn ich vermute, jeder weiß, was ich meine.

Dienstag, 15. November 2016

Die Haard bei Haltern am See - Von Herbstdeko und komischen Pilzen

Im Vordergrund befindet sich Wasser. Es ist nebelig, die Sonne geht unter. Auf der anderen Uferseite sieht man Bäume und eine Kirche.
So spielt das Leben: Kaum ist der Urlaub vorbei und die Arbeit fängt wieder an, so findet man kaum Zeit, etwas zu schreiben.
Jetzt aber!
Während meines Urlaubs war ich zum ersten mal in Haltern am See unterwegs. Haltern liegt ziemlich genau auf der Grenze zwischen Ruhrgebiet und Münsterland und erlangte Anfang letzten Jahres durch den Germanwings-Absturz traurige Berühmtheit.
In Haltern liegt die Haard, eine etwa 55 km² große, so gut wie unbebaute Hügellandschaft aus Sandstein die sich wunderbar zum Wandern eignet. Diverse Wanderwege durchziehen die Landschaft und so ging es für uns, meine Familie und mich, Ende Oktober für ein paar Stunden nach Haltern am See.
Die 9,3 km lange Tour hatten wir uns zuvor online bei GPSies rausgesucht und dachten, diese in gemütlichen drei Stunden zu schaffen. Soviel vorweg: Wir haben mehr als vier Stunden gebraucht!

Freitag, 28. Oktober 2016

Auf die Halde Haniel oder "Auf Kohle gewandert"

Auf einer Anhöhe aus schwarzem Gestein stehen mehrere, bunt bemalte, ca. 2 Meter hohe Holzbalken. Im Hintergrund ist vernebelt das Panorama über Bottrop und Gelsenkirchen zu erkennen.Ein Sonntag im Oktober. Kein perfektes Wetter, zum zu Hause bleiben aber zu schön.
Genau das richtige Wetter für eine kurze Wanderung mit der Familie auf einen der Berge des Ruhrgebiets - eine Halde.
Halden entstanden zu Zeiten des Steinkohlebergbaus aus überschüssigem Abraum, das bei der Förderung der Steinkohle mitgewonnen wurde, aber nicht genutzt werden kann. Meist bestehen diese Halden aus wertlosem Gestein.
In den vergangenen Jahrzehnten wurde eine Vielzahl der fast 90 Ruhrgebietshalden rekultiviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So auch die Halde Haniel, die mit fast 130 Metern eine der höchsten oder gar die höchste Halde ist, die durch den Steinkohlebergbau entstand.
Seit 1987 ist die Halde mit einem Kreuzweg ausgestattet, auf dem alljährlich eine Karfreitagsprozession stattfindet.

Samstag, 22. Oktober 2016

Auf dem Sülzbahnsteig - Von Viadukten und schönen Aussichten

Ein Holzpfosten, an dem ein weißes Blechschild geschraubt ist. Auf dem Blechschild sieht man eine grüne Dampflok, darüber den Schriftzug "Sülzbahnsteig". Im Hintergrund ist eine Weide sowie eine Straße zu erkennen.
Wandern ist schön. Ich glaube, soweit sind wir uns alle einig. Und Wandern auf historischen Pfaden ist noch schöner. Das sehe zumindest ich so. Wobei historische Pfade natürlich sehr weitläufig ausgelegt werden können.
Am vergangenen Dienstag erwanderte ich den Sülzbahnsteig im oberbergischen Lindlar, der zu einigen Teilen auf der Bahntrasse der ehemaligen Sülzbahn errichtet wurde und an die erste und bislang einzige Bahnverbindung zwischen Bergisch Gladbach und Lindlar erinnert. Der Bahnbetrieb wurde zu Beginn der 1960er Jahre eingestellt. Seither standen die eigens für die Sülztalbahn gebauten Trassen und Viadukte ungenutzt herum und verfielen zusehenst, bis sie, im Rahmen des "Alleen-Radwege-Programms", zwischen 2008 und 2013 wieder restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. In diesem Zuge entstand auch der 11 km lange Sülzbahnsteig, von dem ich hier nun sehr gerne berichte.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Der Natur auf der Spur - Ein Buchtipp

Man sieht ein Buch. Auf dem Buch sind zwei Rehe zu sehen, welche in die Kamera schauen. Darunter befindet sich ein roter Kasten, in dem der Buchtitel zu lesen ist. Rechts und links neben dem Buch liegen Kastanien. Vielleicht kennt ihr das auch: Ihr wandert durch die Natur und entdeckt einen, für euch neuen Baum, eine interessante Pflanzenart oder ein kleines Krabbeltiert und ihr fragt euch, was das ist.
Klar, die Standarts wie Rotkehlchen, Elster oder ein paar Bäume wie eine Kastanie, eine Birke und eine Eiche kennt man. Aber wüsstet ihr den Unterschied zwischen einer Weißtanne, einer Waldkiefer und einer Douglasie?
Also ich nicht. Und genau das hat mich schon häufig geärgert, weshalb ich mir heute spontan ein Buch gekauft habe, dass ich euch jetzt und hier kurz vorstellen möchte.

Dienstag, 18. Oktober 2016

Ausgetestet: Der Esbit Trockenbrennstoffkocher

Hier sieht man die Einzelteile des Kochers. Oben rechts ein grauer Topf mit einem schwarzen, gummierten Griff. Daneben liegt der Deckel mit einem kleinen klappbaren Griff. Unter dem Deckel liegt der eigentliche Kocher mit diversen Luftöffnungen sowie einer schwarzen, bereits mit Brandspuren versehenen Innenpfanne. Neben dem Kocher liegt ein schwarzer Stoffsack, an den das Markenlogo von Esbit angenäht ist. Neben dem Sack liegen zwei weiße BrennstofftablettenVor einiger Zeit wurde ich von einem guten Freund gefragt, was ich so alles auf meinen Wandertouren dabei habe bzw., wie es mein Gegenüber ausdrückte, "mit mir herumschleppe".
Ich berichtete ihm, woraufhin er mich fragte, ob ich von meinen Produkterfahrungen auch hier in meinem Blog berichte. Als ich verneinte, fragte er mich nach dem Grund, den ich jedoch auch nicht wusste.
Ich als Produkttester? Ein wenig konnte ich mich mit dem Gedanken anfreunden und so überlegte ich mir kurzerhand, hier nun meinen ersten Produkttest zu veröffentlichen.

Ein erstes Testobjekt war schnell gefunden: Der Trockenbrennstoffocher der Firma Esbit, den ich seit nunmehr zwei Jahren mein Eigen nenne.

Ursprünglich als Gag und Überraschung für eine Tour in den Alpen angeschafft, verrichtet der Kocher nun auch auf Wanderungen in den heimischen Regionen gute Dienste. Besonders in den kälteren Jahreszeiten versorgt mich der Kocher auf Tour mit heißem Wasser für einen Kaffee oder eine Suppe.